Engel überbringen Botschaften bei Jesu Geburt

Geschichte von Jesu Geburt : Engel überbringen Botschaften

In der Weihnachtszeit wird die Geschichte von Jesu Geburt besonders oft vorgelesen. Ein Engel spielt dabei eine wichtige Rolle: Er sorgt dafür, dass sich die gute Nachricht verbreitet.

Es ist Nacht, und auf dem Feld lagern Hirten. Sie halten Wache, damit ihrer Herde nichts passiert. Doch plötzlich erscheint ein Engel. Die Hirten haben erst fürchterliche Angst, aber der Engel beruhigt sie. Er will eine gute Nachricht überbringen: In einem Stall in der Nähe wurde soeben ein besonderes Kind geboren, ein Retter! Die Hirten machen sich auf den Weg und tatsächlich finden sie den Stall und ein Kind, das dort in einer Krippe liegt.

So in etwa geht die Geschichte von Jesu Geburt. Sie steht in der Bibel, dem heiligen Buch der Christen. Gläubige Menschen feiern an Weihnachten die Geburt Jesu, den sie den Sohn Gottes nennen.

Der Engel spielt dabei also eine wichtige Rolle. Schließlich verkündet er die Neuigkeit. „Im christlichen Glauben sind Engel Boten Gottes“, erklärt ein Fachmann. Sie sind also im Auftrag Gottes unterwegs und überbringen dessen Botschaften.

In der Bibel tauchen Engel oft auf, wenn etwas Wichtiges passiert. Auch in der Ostergeschichte zum Beispiel begegnet man wieder einem Engel. Dieser verkündet: Jesus sei von den Toten auferstanden. Eine sehr wichtige Botschaft! Der Begriff Engel kommt von dem griechischen Wort „angelos“. Das heißt übersetzt Bote.

Engel sind auch wichtig für Judentum und Islam

Auch in anderen Religionen spielen Engel eine Rolle. Zum Beispiel im Judentum und dem Islam. Dort sind sie ebenfalls meist die Überbringer göttlicher Nachrichten.

Doch wie sehen Engel eigentlich aus? Das ist nicht einfach zu sagen. Denn in der Bibel werden sie nicht genau beschrieben. An einigen Stellen ist zum Beispiel nur von Gestalten die Rede, die ein weißes oder leuchtendes Gewand tragen. Im Laufe der Zeit machten sich die Menschen daher ihre eigenen Vorstellungen über das Aussehen der himmlischen Boten. So wurden Engel auf Bildern anfangs als Männer gezeigt. Sie hatten keine Flügel, aber dafür einen Botenstab in der Hand – und manchmal sogar einen Bart. Erst später wurden sie mit Flügeln dargestellt.

Vor rund 500 Jahren kamen sogenannte Putten in Mode. Nun stellte man sich Engel als kleine Kinder vor, oft nackt und mit kleinen Flügeln. Solche Darstellungen entdeckt man heute noch oft, etwa in Kirchen oder auf alten Gemälden. (dpa)

(dpa)
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