1. Karlo Clever

Ferienzeit: Den Urlaub nach Hause holen

Ferienzeit : Den Urlaub nach Hause holen

Im Sommer verreisen manche Familien in andere Länder. Andere genießen die Wärme hier. Wer dableibt, kann mit ein paar Tricks auch zu Hause ein Urlaubsgefühl erzeugen.

Kennst du das Wort Staycation? Das ist ein Kofferwort, das sich aus zwei englischen Wörtern zusammensetzt: stay (bleiben) und vacation (Urlaub). So heißt der Trend, der beschreibt, dass Menschen ihre freie Zeit Zuhause verbringen. Auch wer daheim bleibt, kann sich so fühlen wie in einem anderen Land. Dafür haben wir ein paar Tipps gesammelt.

Essen:

Italienische Pizza, türkisches Baklava oder spanische Tortilla: Essen aus anderen Ländern kennen eigentlich alle. Aber wie wäre es, mal am Tisch so zu essen wie Leute woanders? In einigen Gebieten in Asien isst man zum Beispiel ohne Besteck, sondern nur mit den Fingern. Das gilt auch, wenn es Reis mit Gemüse-Curry gibt. Gar nicht so leicht!

Im Land Italien werden Spaghetti nur mit Hilfe einer Gabel gegessen, ohne Löffel und ohne durchschneiden. Am besten am Tellerrand aufrollen und in den Mund befördern. In Griechenland ist Kleckern auf der Tischdecke erlaubt. Wenn also beim Spaghetti-Essen was daneben geht, sag einfach: Jetzt sind wir in Griechenland!

 Für alle, die nicht vereisen: Auch zu Hause kann es sich anfühlen wie im Urlaub.
Für alle, die nicht vereisen: Auch zu Hause kann es sich anfühlen wie im Urlaub. Foto: dpa/Patrick Pleul

Ort:

Für etwas Abwechslung hilft es manchmal schon, im eigenen Zimmer die Möbel umzustellen. Wer jetzt ein Stück Wand frei hat, kann dort einen kleinen Dschungel basteln. Dazu nimmt man verschieden grünes Papier und schneidet und faltet es zurecht, etwa in Form von Palmenblättern. Dann mit Klebeband an der Wand anbringen. Viele tolle Anleitungen dazu gibt es im Internet. Oder willst du dein Zimmer ein bisschen einrichten wie ein Hotelzimmer? Dafür musst du leider dein Bett richtig gut machen, bis die Bettdecke ganz glatt ist. Dann kannst du aus gerollten Handtüchern zwei Schwäne formen, die darauf schwimmen. Aufs Kopfkissen gehört eine kleine Süßigkeit!

Übernachtung:

Nicht immer muss man unbedingt im eigenen Bett schlafen. Wer ein Zelt hat, kann draußen vor der Tür campen - entweder im eigenen Garten oder im Garten von Freunden. Unterm Sternenhimmel kann man auch von Zuhause aus gut träumen. Wer gar nicht raus will: Auch im Wohnzimmer passt ein Zelt hin. Dann sollte man aber selbst noch die richtigen Geräusche dazu machen, etwa von Eulen und Bären. Oder Naturgeräusche aus den Boxen laufen lassen.

Tanzen:

Video abspielen, Musik laut aufdrehen und los geht‘s! Ein wirklich guter Sommertanz ist der Samba aus dem Land Brasilien. Dabei bewegt man die Hüfte schnell und kombiniert das mit Bewegung des Beckens. Dazu Bouncen, also die Knie beugen und strecken. Klingt anstrengend? Macht aber echt Spaß. Wer lieber alleine tanzt als zu zweit, kann zum Beispiel mal Afro Dance ausprobieren.

(dpa)