1. Karlo Clever

Badebomben: Da hüpft die Ente vor Freude

Badebomben : Da hüpft die Ente vor Freude

Mit Badebomben wird das planschen in der Wanne richtig lustig: Du legst diese Kugeln einfach in das Wasser und schon beginnt es zu sprudeln. Man kann sie leicht selbst herstellen.

Ein warmes Bad in der Wanne macht nicht nur sauber, es ist auch wunderbar entspannend. Damit es nicht langweilig wird, nimm doch eine Badebombe mit ins Wasser. Dann wird das Bad zum Sprudel-Erlebnis.

Um diese Badekugeln herzustellen, benötigt man nicht viel. „Wir brauchen Natron, Zitronensäure, Pflanzenöl und Speisestärke“, sagt die Expertin Jessica Schlag. Sie hat schon Hunderte von Badekugeln selbst gemacht. Besonders gern benutzt sie dafür Kokosöl, weil das gut riecht. Wer bunte Kugeln will, braucht zudem Lebensmittelfarbe.

Erwachsene sollen helfen

Wenn du alle Zutaten beisammen hast, kann es losgehen. Binde dir eine Schürze um und lasse dir von einem Erwachsenen helfen. Zunächst vermischt du das Natron und die Speisestärke in einer großen Schüssel. Für drei große Badekugeln benötigst du 200 Gramm Natron und 60 Gramm Speisestärke.

Nun folgt das Öl. Wenn du Kokosöl verwendest, musst du es erst schmelzen. Stelle 40 Gramm in einem Topf bei sehr geringer Hitze auf den Herd. Das flüssige Öl gießt du anschließend in die Pulvermischung. Dann kommt die Lebensmittelfarbe dazu. „Nehme circa sechs Tropfen“, rät Jessica Schlag. Sie hat noch einen weiteren Tipp: Wenn man der Mischung einen Teelöffel Wasser hinzugibt, werden die Kugeln besonders stabil. Nun folgt der kniffligste Teil: die Zitronensäure. Gib 120 Gramm davon ganz vorsichtig in die Schüssel mit den anderen Zutaten und verrühre sie miteinander. Aber Vorsicht! Rührst du zu schnell, sprudelt es bereits in der Schüssel.

 Wer bunte Badekugeln herstellen will, braucht Lebensmitelfarbe.
Wer bunte Badekugeln herstellen will, braucht Lebensmitelfarbe. Foto: dpa/Ginette Haußmann

Nun solltest du dir Haushaltshandschuhe anziehen und das Ganze ordentlich kneten. Die Expertin sagt: „Am allerwichtigsten ist es, wenn man die Zutaten vermischt, dass sich die Masse am Ende so anfühlt wie nasser Sand.“ Ist die Masse zu bröselig, fehlt etwas Öl. Ist sie zu feucht, kann noch etwas Natron dazu. Lässt sich die Masse gut zusammendrücken und fällt nicht auseinander, kann sie geformt werden. Wichtig ist, dass du sie sehr fest zusammendrückst. Verwendest du spezielle Formen für deine Badebomben, sollte die Masse bei den Kugelhälften etwas überstehen. Und zwar, wenn du sie fest aufeinanderdrückst. Danach musst du dir gut die Hände waschen.

In den Kühlschrank legen

Die fertigen Kugeln sollten rund sechs Stunden im Kühlschrank aushärten. Du kannst sie auch bei Zimmertemperatur trocknen. „Das dauert dann so zwei bis drei Tage“, sagt Jessica Schlag. Bis die Badebomben in der Wanne landen, sollten sie nicht mit Wasser in Berührung kommen. Die Fachfrau rät, sie am besten in Einweggläsern oder Vorratsdosen aufzubewahren.

(dpa)