1. Karlo Clever

Karlo Clever: Alle schwitzen – außer dir

Karlo Clever : Alle schwitzen – außer dir

Du magst es, wenn es im Sommer heiß ist? Dann könnte diese Woche deine Lieblingswoche werden. Denn in Deutschland sollen die Temperaturen heute und morgen auf fast 40 Grad Celsius steigen. Doch nicht jeder kommt mit Hitze gut klar. Hier kommen Tipps für alle, die während der heißen Tage lieber cool bleiben wollen.

Planschen Aus der prallen Sonne direkt ins kühle Wasser springen? Keine gute Idee! Denn das kann gefährlich für deinen Körper sein. Wer aufgeheizt ist, sollte den Körper an die kühlere Wassertemperatur gewöhnen und lieber langsam hinein gehen.

Trinken Ein guter Liter am Tag sollte es schon sein. Dann erst haben Kinder so viel getrunken, wie sie nach Meinung von Fachleuten brauchen. Am besten trinkst du Wasser. Oder auch Früchtetees oder Kräutertees, die du vorher abkühlen lässt und die nicht gesüßt sind. Falls dir das irgendwann zu langweilig wird, kannst du auch mal mit Obst oder Gemüse dein Wasser auffrischen. Zitronenscheiben geben einen leckeren Geschmack, genauso wie Gurken.

Schlafen Dein Zimmer kann bei Hitze aufheizen. Dann wird es schwer, nachts gut zu schlafen. Deshalb halte dein Zimmer möglichst kühl. Ziehe tagsüber die Vorhänge zu oder lasse das Rollo herunter. Du kannst auch nachts ein feuchtes Tuch vors Fenster hängen. Um nicht unter der Bettdecke zu schwitzen, kannst du die Decke abziehen.

Lernen Steigt die Hitze im Klassenzimmer, ist es oft schwer, sich zu konzentrieren. Ob es dann Hitzefrei gibt oder nicht, entscheiden meist deine Schulleiterin oder dein Schulleiter. Wer Pech hat und in der Schule bleiben muss, kann sich zumindest in der Pause abkühlen. Dann hilft es, sich das Gesicht mit kaltem Wasser abzuwaschen. Wenn es im Gebäude unter 25 Grad bleibt, gibt es in NRW generell kein Hitzefrei.

Tierisch Auch Tieren ist es mitunter zu warm. Die Tiere im Kölner Zoo haben unterschiedliche Techniken, um cool zu bleiben. So kühlt sich „Lucy“, das vor kurzem neugeborene Kalifornische Seelöwenweibchen, im regelmäßig ausgetauschten Kaltwasser in den Becken der Anlage ab, wie der Zoo erklärt. Zusätzlich bereiten die Pfleger den Seelöwen im Sommer ab und an eine „Fisch-Eistorte“. Flusspferde beherrschen die Kunst, ein rötliches Hautsekret auszuschwitzen. Damit schützen sich die aus Afrika stammenden Tiere gegen Sonnenbrand.

Auch die normalerweise vor den Küsten Chiles lebenden Humboldt-Pinguine breiten verstärkt ihre Flügel aus. Diese sind an den Unterseiten weniger befiedert. Sie eignen sich dadurch zur Wärmeabgabe. Wahre Hitzeprofis sind demnach die Trampeltiere. Sie können eine Körpertemperatur von bis zu 41 Grad Celsius ertragen ohne einen Hitzschlag zu erleiden. Die Wüstentiere senken bei extremen Temperaturen den Wasseranteil in Urin und Atemluft. Dadurch vermeiden sie nämlich unnötige Ausscheidungen.

(dpa/red)