Erkelenz: In Neu-Immerath ist nicht nur Platz für Umsiedler

Erkelenz: In Neu-Immerath ist nicht nur Platz für Umsiedler

Die Umsiedlungsstandorte Immerath (neu) und Borschemich (neu) werden von den vom Tagebau Garzweiler II Betroffenen gut angenommen.

So wohnen bereits 65 beziehungsweise 25 Bürger an den neuen Standorten. In Immerath (neu) können nun auch die ersten Grundstücke an Bauwillige verkauft werden, die nicht direkt von der Umsiedlung betroffen sind.

Dies sei möglich, da alle Grundstücksvormerkungen für die Umsiedler berücksichtigt seien, erklärte Bürgermeister Peter Jansen.

So werde Immerath trotz seiner Umsiedlung als Ort wachsen. Auch in Borschemich zeige sich „eine zunehmende Dynamik” für den neuen Standort.

Nun gelte es, in den nächsten Monaten die Verhandlungen über die Hochbauten wie Kindergärten, Mehrzweckhallen und Feuerwehrgerätehäuser abzuschließen.

Die entsprechenden Verhandlungen mit RWE bezeichnete Jansen als „hart und sachlich”. Insgesamt werden in die Infrastruktur der beiden neuen Orte zwölf bis 14 Millionen Euro investiert.

Ab 2010 soll in enger Abstimmung mit den betroffenen Bürgern die Planung für die neuen Standorte der weiteren von einer Umsiedlung betroffenen Orte Keyenberg, Kuckum, Berverath sowie Ober- und Unterwestrich begonnen werden.

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