Jülich/Nideggen: Hundehalter in Angst vor Giftködern: Ein Tier bereits gestorben

Jülich/Nideggen: Hundehalter in Angst vor Giftködern: Ein Tier bereits gestorben

Zwei Fälle mutmaßlicher Hundevergiftungen beunruhigen Tierhalter im Kreis Düren. Am vergangenen Samstag haben zwei Hunde in Jülich und im Nideggener Ortsteil Wollersheim vermeintliche Leckereien gefressen, die wohl in einem Fall zum Tod des Tieres führten. Die Polizei bittet um Hinweise.

In der Nacht zum Sonntag hatte ein Unbekannter laut Polizei Köder im Garten eines Hauses am Freiherr-vom-Stein-Platz ausgelegt. Als die Hundehalterin bemerkte, dass ihre Tiere davon gefressen hatten, ließ sie sie vorsorglich ärztlich behandeln.

In einem weiteren Fall fraß ein Hund bei einem Spaziergang am Bach in Wollersheim am Samstagvormittag einen unbekannten Köder. Gegen Abend zeigte das Tier Vergiftungserscheinungen, an denen es wahrscheinlich verendete.

Ob ein Fußgänger, der der Hundehalterin am Folgetag begegnete und abfällige Bemerkungen über Hunde machte, mit dem Vorfall in Zusammenhang steht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Sollte ein Täter ermittelt werden, drohen diesem hohe Strafen. Das Tierschutzgesetz sieht für das Quälen und Töten von Tieren eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

Hinweise auf verdächtige Beobachtungen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02421/949-6425 entgegen.

(red/pol)
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