Aachen: Vortrag im SuperC: Die Zukunft der Mobilität

Aachen: Vortrag im SuperC: Die Zukunft der Mobilität

Zu den wichtigsten und zugleich offensten Zukunftsfragen gehört, wie wir unser Mobilitätsproblem bewältigen. Wieviel privates Auto darf es noch sein, und mit welchem Antrieb? Sind wir bereit, auf das Auto als Statussymbol und Vehikel persönlicher Freiheit zu verzichten?

Wie macht man andererseits den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver und den Fernverkehr günstiger, so dass sich der Umstieg auch (wieder) lohnt? Und wie lassen sich, schließlich, die ganzen Verkehrsströme möglichst staufrei lenken, so dass die mobile Gesellschaft auch wirklich mobil bleibt?

Über solche „Herausforderungen an Informatik, Technik und Gesellschaft” spricht am kommenden Montag, 9. November, im Super C der RWTH einer der führenden deutschen Wissenschaftler auf diesem Gebiet: Manfred Knie (49). Der Sozialwisssenschaftler ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel an der TU Berlin. „Mobilität ist eigentlich etwas, das im Kopf stattfindet”, ist ein Kernspruch des eloquenten Hochschullehrers. Beweglichkeit im Kopf also, die (nicht nur) die Forschung braucht, um den künftigen Verkehr auf Straße und Schiene zu regeln.

Mit dem Vortrag „Die Zukunft der Metropolenmobilität” eröffnet das Forum Informatik seine öffentliche Ringvorlesung des Wintersemesters. Es folgen vier weitere Veranstaltungen, darunter am 30. November „Web 2.0 - vom originellen Schlagwort zur allumfassenden Internet-Realität” (Gottfried Vossen, Uni Münster) und am 8. Februar 2010 „Supercomputing in Jülich, Deutschland und Europa (Thomas Lippert, Forschungszentrum Jülich).

Alle Termine jeweils montags, 17 Uhr, SuperC, 6. Etage; außer „Web 2.0”, der in der Couven-Halle stattfindet.

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