Düsseldorf: Vier neue Sonderforschungsbereiche an Universitäten in NRW

Düsseldorf: Vier neue Sonderforschungsbereiche an Universitäten in NRW

Vier von neun Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) werden an Universitäten in Nordrhein-Westfalen entstehen.

Wie Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Freitag in Düsseldorf mitteilte, geht jeweils ein neu bewilligter Bereich an die Technische Universität Dortmund und an die Universität Duisburg-Essen. An der Universität Köln soll es zwei neue Bereiche geben. In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Gruppen von Wissenschaftlern gemeinsam über einen längeren Zeitraum fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagen­forschung.

Die DFG stellt für die neun Sonderforschungsbereiche der aktuellen Bewilligungsrunde in den nächsten vier Jahren 73,6 Millionen Euro zur Verfügung. Innovative Forschungskonzepte werden so in den Universitäten gebündelt und tragen wesentlich zu deren Profilbildung bei.

Bei den neubewilligten SFB gehe es an der Technischen Universität Dortmund um die „Statistik nichtlinearer dynamischer Prozesse”, an der Universität Duisburg-Essen um „Interaktion von Viren mit Zellen des Immunsystems bei persistierenden Virusinfektionen: Grundlagen für Immuntherapie und Impfungen” und an der Universität Köln um „Unser Weg nach Europa: Kultur-Umwelt-Interaktion und menschliche Mobilität im Späten Quartär” sowie um „Molekulare Basis und Modulation der zellulären Interaktionen im Tumormikromilieu”.

Die DFG bewilligte Sonderforschungsbereiche auch an den Universitäten Bayreuth, Leipzig und Tübingen sowie an den Technischen Universitäten Dresden und München.

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