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Jülich: Verrückter Studienauftakt: Erstsemester ins kalte Wasser geworfen

Jülich : Verrückter Studienauftakt: Erstsemester ins kalte Wasser geworfen

Verwundert schaute so mancher Passant, der am Montag die „rudelweise” auftretenden Erstsemester der Fachhochschule bei ihrer Stadtrallye durch die Jülicher City zu Gesicht bekam.

Schlichtweg „verrückt” werden die meisten gedacht haben. Da planschte der ein oder andere Jungstudent im ebenso trüben wie eiskalten Wasser des Schwanenteichs oder versuchte mit größter Anstrengung, sich eine komplette Strumpfhose kopfüber anzuziehen. Aber das gehört nun einmal zu einem „vernünftigen” Studienauftakt dazu.

Zunächst begann das alljährliche Spektakel jedoch höchst offiziell und sittsam. Der stellvertretende Bürgermeister Peter Schmitz begrüßte rund 320 Erstsemester, davon etwa 140 „Internationale”, im Kulturbahnhof und beglückwünschte die Damen und Herren zu Studienfach- und insbesondere Studienortwahl. Arne Schenk vom Verein Kultur im Bahnhof (KiB) stellte das abwechslungsreiche Programm des Kulturbahnhofs vor.

Gespannt, aber unerschrocken erwarteten die „Erstis” die zum Teil haarsträubenden Aufgaben der Rallye, die das ErstsemesterInnen-Projekt organisiert hatte. Zu gewinnen gab es Gutscheine für verschiedene Veranstaltungen im KuBa.

„Ich fühl mich gut”, grinste Timm Schröder, Anfänger im Fach Biomedizinische Technik. Kein Wunder, kommt der junge Mann doch aus Niederzier, kennt sich bestens in Jülich und Umgebung aus. Damit hat er den meisten anderen einiges voraus.

„Mehr Insider-Infos über die Stadt”, erhoffte sich Moritz Holtmann, Chemiestudent aus Dortmund. „Neue Leute und die Umgebung kennen lernen”, lautete das Ziel von Biologie-Ersti Manuela Breuer aus Heinsberg. Das hatte sie mit Frauke Dammann aus Bergheim gemeinsam.