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Aachen: Uniklinikum: Neuer „Super-Magnet”

Aachen : Uniklinikum: Neuer „Super-Magnet”

Mit besorgten Blicken zum Himmel ist am Montag vor dem Uniklinikum der spektakuläre Transport eines fast sechs Tonnen schweren Magnet-Resonanz-Tomographen gestartet.

Ein gigantischer Autokran hievte das 2,5 Millionen Euro teure Gerät zur Diagnose von Herz- und Gehirnerkrankungen in den fünften Stock. Hier waren zuvor Teile der Fassade entfernt worden, um den Tomographen an seinen Bestimmungsort bringen zu können.

Der Führer des 110 Meter hohen Krans wurde während der gesamten Aktion per Funk geleitet, da er den Innenhof selbst nicht einsehen konnte.

Als problematisch erwies sich das unbeständige Wetter, wäre der Kran bei einer Windstärke von mehr als sieben Metern pro Sekunde doch womöglich ins Wanken geraten.

„Glück gehabt!” Mit diesen Worten atmete Professor Rolf W. Guenther, Direktor der Klinik für radiologische Diagnostik, nach der gelungenen Operation tief durch. Denn keine Stunde später öffnete der Himmel bei einem heftigen Gewitter seine Schleusen.