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Aachen: TH schielt auf Fördertopf

Aachen : TH schielt auf Fördertopf

Die Aussicht auf finanzielle Förderung versieht der Prorektor der RWTH Aachen, Professor Wolfgang Bleck, mit einem langen „endlich”.

„Wir sind doch schon lange chronisch finanziell unterausgelastet”, sagt Bleck. Deswegen steht fest: Die RWTH wird sich um Mittel der neuen „Exzellenzinitiative” bewerben - und zwar in allen drei Förderlinien.

Bis zum 1. August fordert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Absichtserklärungen der Hochschulen, die in das Förderprogramm für die Spitzenforschung aufgenommen werden wollen. Neben den Universitäten etwa in Köln, Bochum und Dortmund wird auch die RWTH bis zum Stichtag ihre Erklärung abgeben.

Bund und Länder werden der DFG von 2006 bis 2011 insgesamt 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, die es dann in drei Förderlinien zu verteilen gilt: Graduiertenförderung, Zukunftskonzepte und so genannte Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung. Bei letzteren ist die RWTH am weitesten.

Fest steht, dass hier Anträge aller Fakultäten der Ingenieurwissenschaften eingereicht werden. Und die Chancen? „Wir sind optimistisch, dass wir dabei sind”, erklärt der Prorektor.