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Aachen: Regina stärkt die Region Aachen

Aachen : Regina stärkt die Region Aachen

Der Raum Aachen hat den Strukturwandel vom Montanbereich zur einer florierenden Technologieregion geschafft. Zu diesem Ergebnis kam in dieser Woche die Industrie- und Handelskammer Aachen in einer Studie.

Mit dazu beigetragen haben die 80 Firmen, die seit 1991 unter dem Titel Regina (Regionaler Industrie-Club Information Aachen) kooperieren.

Bei ihrer Fachtagung am Freitag in Aachen, die dem Informationsaustausch und der Verfestigung des regionalen Netzwerkes diente, zogen sie eine Bilanz. Prof. Manfred Nagl vom Lehrstuhl für Informatik III der Technischen Hochschule glaubt, dass die Informationstechnologie trotz der aktuellen Probleme eine große Zukunft hat.

Zwar gebe es bei der Kommunikation und der Hardware im Augenblick eine „konjunkturelle Delle”. Dagegen laufe aber Bereich Software ausgesprochen gut. Für die 110 diplomierten Informatiker, die jährlich die Hochschule verlasssen, sieht Nagl weiterhin, auch in der Region Aachen, gute Berufschancen.

Regina-Ziel sei es, so Rainer Tränkner, 1. Vorsitzender des Zusammenschlusses, potenzielle Investoren auf die IT-Standort-Vorteile der Region Aachen aufmerksam zu machen. Auch dass Gründerklima in der Region sei günstig: 71 Prozent der neuen technologie-orientierten Firmen werden von Hochschulabsolventen auf die Schiene gesetzt.

In den Mitgliedsfirmen des Regina-Verbundes werden zudem über 300 Jugendliche in den vier Ausbildungsberufen der Informationstechnologie geschult.