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München: Nicht in der Kneipe jobben: Studenten knüpfen besser Karrierenetzwerk

München : Nicht in der Kneipe jobben: Studenten knüpfen besser Karrierenetzwerk

Statt in der Kneipe sollten Studenten lieber in dem Bereich jobben, in dem sie später arbeiten möchten. „Wichtig ist, dass man schon mal ein bisschen Geld verdient und in die Branche reinkommt, dort Leute kennt”, sagt der Autor und Journalist Marco Maurer.

Kindern aus nicht-akademischen Familien fehle es häufig an einem entsprechenden Netzwerk. „Es ist kein Geheimnis, dass man durch Netzwerke Praktika bekommt oder sie den Jobeinstieg leichter machen können.”

So ein Netzwerk haben viele Kinder aus Akademikerfamilien bereits durch ihre Eltern, argumentiert Maurer. Umso wichtiger sei es daher für die anderen, schon während der Uni anzufangen, entsprechende Kontakte für das Berufsleben zu knüpfen. Maurer kritisiert in seinem Buch „Du bleibst, was du bist” mangelnde Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem. Laut der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks beginnen 77 Prozent der Akademikerkinder ein Studium, bei nicht-akademischen sind es nur 23 Prozent.

(dpa)