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Jülich: Forschungszentrum bekommt Außenstelle

Jülich : Forschungszentrum bekommt Außenstelle

Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) wird eine Außenstation zur Nutzung des Münchner Forschungsreaktors FRM-II auf dessen Gelände in Garching einrichten.

Dies sieht eine Eckpunktevereinbarung vor, die vom Forschungszentrum und der Technischen Universität München als Betreiber des FRM-II unterzeichnet wurde.

Sieben Messgeräte für die Neutronenforschung im Wert von insgesamt 45 Millionen Euro wandern nach Garching. Durch die enge Kooperation wollen Jülicher und Münchner Wissenschaftler den FRM-II zu einem international führenden Zentrum für die Neutronenforschung aufbauen.

Der neue Münchner Reaktor ist die leistungsfähigste deutsche Neutronenquelle. „Das ist die ideale Kombination, um ein international führendes Zentrum für die Neutronenforschung in Deutschland aufzubauen,” urteilte Professor Treusch bei der Vertragsunterzeichnung.

Das Forschungszentrum Jülich wird auf seinem eigenen Campus das Jülicher Zentrum für Neutronenforschung gründen und eine Außenstelle hiervon am Münchner Forschungsreaktor einrichten.

Die Jülicher Außenstelle wird in neuen Räumen auf dem Gelände in Garching untergebracht. In der Außenstelle werden insgesamt rund 30 Mitarbeiter (Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Verwaltungsangestellte) vor Ort arbeiten.

In der neuen Forschungsstation werden die Jülicher Wissenschaftler sieben eigene Instrumente betreiben, der Transfer der Geräte soll Ende 2005 beginnen.