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Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik: Fachhochschule Aachen auf dem Weg zu neuen Höhen

Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik : Fachhochschule Aachen auf dem Weg zu neuen Höhen

Beim Neujahrsempfang der Fachhochschule Aachen steht die Luft- und Raumfahrttechnik im Zentrum. Auch in eine Kooperation mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft wurde intensiviert.

Wer an der Fachhochschule Aachen Luft- und Raumfahrttechnik studiert, kann von einer in Deutschland wohl einmaligen Situation profitieren: Statt sich nur theoretisch mit dem alten Menschheitstraum Fliegen zu beschäftigen, steigt ein Teil der Studierenden des Fachbereichs gern auch selbst ins Flugzeug – sei es bei der Summerschool auf dem Flugplatz Merzbrück oder bei Forschungsflügen mit der hochschuleigenen Maschine über dem Ozean oder dem Himalaja. Oder sie steuern selbst einen der beiden FH-eigenen Satelliten im Aachener Kontrollzentrum an der Hohenstauffenallee. Die Organisatoren des FH-Neujahrsempfangs stellten diesen Lehr- und Forschungsbereich in den Mittelpunkt der Veranstaltung am Donnerstag.

An Attraktivität hat der Studiengang jedenfalls nicht verloren: 1500 Studierende sind an der FH dafür eingeschrieben – mehr als zehn Prozent der 14.862 Immatrikulierten. Und die Nachfrage der Industrie nach gut ausgebildeten Absolventen steige ebenfalls, versicherte Matthias Havekost, der die Berufsausbildung bei Airbus verantwortet. „Gerade Leute mit Nischenkompetenzen zu finden, gestaltet sich zunehmend schwierig“, sagte er als Vertreter der Industrie in seinem Grußwort. Einen exzellenten Wachstumsmarkt stelle die Luftfahrttechnik weiterhin dar.

Gerade weil die Zahl der Flüge nicht zurückgehen werde, sei die Wissenschaft gefragt, um alternative Antriebe voranzubringen, Emissionen zu reduzieren und Lärm zu vermeiden, forderte Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. Mit der Entscheidung, den Flughafen Merzbrück zu einem Forschungsflughafen zu entwickeln, biete man dafür in der Region gute Voraussetzungen.

FH-Rektor Marcus Baumann freute sich besonders über die Kooperation mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien. „Die nimmt wirklich Fahrt auf!“ Gemeinsam mit der Regierung in Eupen wolle man die Wahrnehmung der Hochschule in der Nachbarregion erhöhen. Harald Mollers, Minister für Bildung und wissenschaftliche Forschung der DG, lobte vor allem die geringe Bürokratie an der FH für Bewerber aus Ostbelgien. Vielleicht erreichen die Partner auch hier 2019 neue Höhen.