1. Hochschule

Jülich: „Brücke über den Fluss der Nationen”

Jülich : „Brücke über den Fluss der Nationen”

Als „Brücke über den Fluss der Nationen” bezeichnete FH-Abteilungssprecherin Prof. Dr. Angelika Merschenz-Quack die Jülicher Institution beim traditionellen Jahresempfang der Abteilung Jülich der Fachhochschule Aachen im Auditorium des Solar-Campus.

Sie begrüßte Vertreter von Land, Kreis, Parteien, Forschungszentrum, Technologiezentrum, Industrie, Bildungseinrichtungen, Rektorat und Verwaltung.

In Wort und Bild ließ sie das letzte Jahr Revue passieren. Zu den Highlights gehörten unter anderem ein Lehrerinfotag, an dem allerdings von 800 angeschriebenen Schule nur 44 Pädagogen teilnahmen.

Es folgte die fünfte Jülicher Kontaktbörse für Studenten sowie ein Tag der offenen Tür mit 250 Stationen. Studenten, Mitarbeiter und Professoren gründeten eine FH-Band, die bereits öfter bei verschiedenen Anlässen zu hören war. Die Aktivitäten des neu gegründeten Vereins „Action & Art” decken ein breites Spektrum ab, das von Bildhauerei, Theater, Tanz und Musik reicht.

Durch fünf Radiosendungen, zahlreiche Presseartikel und Inserate „beworben”, stiegen die Zahlen der Studienanfänger im nationalen Bereich auf fast 300 und im internationalen auf 160. Ein Absolvententag, ein Internationaler Abend, ein Workshop zum problemorientierten Lernen sowie ein Mechanik-Kolloquium zu Ehren des kürzlich verstorbenen Prof. Günter Korte rundeten das FH-Jahr ab.

„Es steht noch alles in den Sternen”, bezog Merschenz-Quack Stellung zu den Entwicklungen hinsichtlich Renovierung/Sanierung oder Neubau des Hauptgebäudes. Abschließend dankte sie der Gesellschaft der Freunde der Hochschule für deren ideelle und finanzielle Unterstützung.

„Zwei Kompetenzplattformen Energie und Umwelt und Bioingeneering werden an der FH-Jülich vom Land für fünf Jahre gefördert. Die beiden Kollegen Prof. Dr. Klaus Peter Dielmann und Prof. Dr. Gerhard Artmann sind Ansprechpartner für die Industrie”, berichtete FH-Rektor Hermann Josef Buchkremer. Landesweit gab es zehn Bewerber, von denen sich acht qualifizierten.

Bürgermeister Heinrich Stommel gab einen Überblick zur Situation an der „Hightech Mall” im Gewerbegebiet Königskamp. In diesem Jahr soll mit dem Bau des zweiten Komplexes begonnen werden.