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Aachen: Aachener Perspektiven für den Standort Deutschland

Aachen : Aachener Perspektiven für den Standort Deutschland

Ein gutes Auge und geschickte Hände hat Porthos in jedem Fall. Porthos muss jede Menge Töpfe von einem Brett aufs andere heben.

Und immer packt er an exakt der gleichen Stelle an und setzt die Pöttchen genau ausgerichtet auf dem nächsten Brett wieder auf.

Porthos ist „portables Handhabungssystem”, ein Roboter also. Aber einer, der nicht ein Vermögen kostet und immer an der gleichen Stelle steht.

Porthos kann man dahin schieben, wo man ihn gerade braucht. Und dank einer speziellen Programmierung ist er ohne Roboter-Fachwissen zu bedienen. Deswegen eignet er sich speziell für Klein- und Mittelbetriebe mit wechselnden Produktionen und ohne teure Spezialisten.

Die Systemtechnik von Porthos wurde am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH entwickelt.

Eins von mehreren innovativen Projekten, die das weltberühmte Institut und das mit ihm verbundene Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie (IPT) in der kommenden Woche auf dem 25. Aachener Werkzeugmaschinen Kolloquium (AWK) vorführen werden.

Rund 1000 Teilnehmer, die dafür pro Person rund 900 Euro zahlen, werden von 200 Experten des WZL und des IPT sowie zum Teil hochrangige Spezialisten aus der Industrie über die neueste Produktionstechnik, nicht minder aber über Effizienzsteigerungen durch Management ins Bild gesetzt.

Unter dem Motto „Wettbewerbsfaktor Produktionstechnik - Aachener Perspektiven” geht es um vier Schwerpunkte: Globale Produktion, Neue Wirtschaftlichkeit in der Produktion, High-Tech- und Einzigartige Produktion.