Wiesbaden: 9,9 Milliarden Euro für außeruniversitäre Forschung

Wiesbaden: 9,9 Milliarden Euro für außeruniversitäre Forschung

Für Forschung und Entwicklung haben nicht zu Universitäten gehörende Institute im Jahr 2009 fast zehn Milliarden Euro ausgegeben. Das waren 6,3 Prozent mehr als im Jahr 2008, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

Zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gehören unter anderen die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Zentren und die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft.

Rund drei Viertel der Ausgaben entfielen den Angaben nach auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Forschungseinrichtungen. Von diesen 7,4 Milliarden Euro gaben die Helmholtz-Zentren mit 3,1 Milliarden Euro am meisten aus.

Wie schon 2008 wurden knapp 70 Prozent der Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung in Unternehmen ausgegeben. Von den übrigen rund 30 Prozent entfielen 14,9 Prozent auf die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und 17,6 Prozent auf die Hochschulen.

In den drei Bereichen wurden nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 66,7 Milliarden Euro (2008: 66,1 Milliarden) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Das entspreche einem Anteil von 2,78 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (2008: 2,6 Prozent).

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