Erkelenz: Hitzige Debatte im Ausschuss: Abbruch, Erneuerungen und Umbau

Erkelenz: Hitzige Debatte im Ausschuss: Abbruch, Erneuerungen und Umbau

Im Rahmen der Sitzung des Bau- und Betriebsausschusses ist auf die laufenden Baumaßnahmen im Stadtgebiet hingewiesen worden. Mit der Errichtung des Erka-Bades stand der Abbruch des alten Hallenbades, des Saunagebäudes sowie der Sportumkleiden im Blickpunkt.

Am 5. September ist mit dem Abriss begonnen worden. Die Fassadensanierung im Verwaltungsgebäude des Cusanus-Gymnasiums begann mit der Demontage der Fenster. Bis zu den Herbstferien soll der Austausch von Holz- gegen Alufenster vonstattengehen. Bevor nach den Herbstferien die Arbeiten am Glasbausteinfenster der Treppenhäuser zum Schulring hin beginnen, ist im Vorfeld eine Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktion errichtet worden, die die herausgebrochenen Glasbausteinfenster ersetzt.

Neue Alu-Fenster mit Wärmeschutzglas und Sonnenschutz werden in dieser Woche an der Westfassade im Altbau an der Pestalozzischule eingerichtet. Die Sanierung rund um den Sportplatz in Gerderath nimmt weiter Formen an. Die ersten beiden Dusch- und Umkleideräume können wieder genutzt werden. Bis Ende des Monats werden die Sanierungsarbeiten erledigt sein.

Die Erneuerung des Zugangs zum Friedhof in Lövenich wurde für die Nutzung durch behinderte Menschen nötig. Wegen der Höhenverhältnisse wurden Rampenstufen als Steigungshilfen eingebaut, die sich an der Klinkerpflasterbauweise orientierten. Zur Übergabe an den SV Immerath steht der neue Sportplatz in Immerath (neu) bereit. Nach umfangreichen Erdarbeiten konnte im Mai mit der Saat der Rasenfläche begonnen werden. Der neue Platz ist nun bespielbar, jedoch fehlen noch die Barriere zum Sportplatzgelände sowie die Trainingsbeleuchtung für den Bolzplatz.

Die Anwohnerbeschwerde zu den Kanal- und Sanierungsarbeiten an der Graf-Reinald-Straße entwickelte sich zu einer hitzigen Diskussion. Der Grüne Stephan Pütz warf Bürgermeister Peter Jansen vor, nicht genügend Gespräche mit den betroffenen Bürgern geführt zu haben. Jansen widersprach deutlich und fügte an, dass die Anwohner in genügender Weise über die baulichen Schritte informiert worden seien. Schlussendlich wurde die Beschwerde wie schon im Hauptausschuss abgewiesen.