Heinsberg-Uetterath: Glockenstein erinnert an ein altes Entfernungsmaß

Heinsberg-Uetterath: Glockenstein erinnert an ein altes Entfernungsmaß

Ein langgehegter Wunsch der Uetterather Bevölkerung kann jetzt realisiert werden.

Dies wird ermöglicht durch die intensiven Bemühungen des Kreistagsabgeordneten Dr. Hans-Josef Thesling und des Landtagsabgeordneten Bernd Krückel unter Einschaltung des Ministers für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Lutz Lienenkämper, sowie seines Vorgängers Oliver Wittke.

Das vermutlich letzte Wahrzeichen früherer Meileneinteilungen im Kreis Heinsberg, ein geschichtsumwobener Glockenstein, soll nunmehr vom Bauhof Heinsberg in die Nähe seines früheren Standortes zwischen Geilenkirchen und Heinsberg, nahe der Bundesstraße 221 bei Blauenstein, zurückversetzt werden.

Beim Straßenausbau stand der Glockenstein im Wege und musste entfernt und in Heinsberg zwischengelagert werden. Bis zum Jahre 1972 wurden die Straßen nach Meilen eingeteilt, danach erfolgte die Kilometereinteilung. Die Meilensteine, die circa einen Meter hohen Glockensteine als Viertelmeilensteine, und die Minutensteine hatten keine Daseinsberechtigung mehr und wurden beseitigt.

Den hier beschriebenen Glockenstein nahe der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße von Randerath-Uetterath zur B221 bei Blauenstein schien man damals übersehen zu haben. Um so erfreulicher, dass er nun der Nachwelt erhalten bleibt. Inzwischen laufen die Vorbereitungen zur Umsetzung der „steinernen Glocke”.

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