Leserbriefe zum Thema Leipzig: Gewalt und Krawalle mit unterschiedlicher Qualität

Leserbriefe zum Thema Leipzig : Gewalt und Krawalle mit unterschiedlicher Qualität

In Leipzig eskalieren Demonstrationen. Vermummte bewerfen die Polizei mit Steinen, Flaschen und Böllern. Auslöser der Krawalle sind Hausbesetzungen, die von der Polizei beendet worden waren. Das sagen unsere Leser dazu.

Franz-Peter Reinartz aus Herzogenrath meint zum Artikel „Vermummte Linksextremisten wüten in Leipzig“:

Bis heute hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier noch nicht mit dramatischen Worten die linksextremen Gewaltexzesse in Leipzig verurteilt oder die beim Straßenkampf gegen die staatlich gepäppelten „Autonomen“ verletzten Polizisten in seinem Amtssitz mit allen Ehren empfangen. Das ist allerdings zunächst nicht zu beklagen, denn so wird nämlich sehr schnell klar, was Steinmeier wichtig ist – und was nicht.

Bei dem sogenannten Reichstagssturm am 29. August (keine Schäden, keine Verletzten, keine Straftaten) sah der hohe Herr im Schloss Bellevue noch das „Herz der Demokratie“ akut gefährdet und mit ihm unisono die faktisch gleichgeschalteten Hauptstrommedien. Nachdem sich längst herausgestellt hat, dass dieser „Reichstagssturm“ weder zur Machtübernahme durch Reichsbürger noch auch nur zum Herzflimmern der Demokratie geführt hat, sondern nicht viel mehr als ein überflüssiges, doch mit einiger Wahrscheinlichkeit professionell provoziertes Spektakel war, ist keiner der Alarmschreier bereit, seine Hysterie kleinlaut einzugestehen. Gewalt und Krawalle scheinen jedoch in diesem Land mittlerweile unterschiedliche Qualitäten zu haben, es ist nur eine Frage des politischen Betrachtungswinkels.

Gunter Schubert aus Eschweiler thematisiert auch die Krawalle:

Ein linker Mob wütet, angeführt (oder verführt?) von der Antifa in Leipzig, nicht nur an diesem Wochenende, nein, auch überall dort, wo der Staat eine Konferenz oder sonstige nationale oder internationale Veranstaltungen ausrichtet oder auch nur politische Feierlichkeiten begeht. Eine Antifa, die, von Renate Künast gefordert, auch endlich dauerhaft vom Staat finanziell unterstützt werden sollte, damit diese ihren Aktivitäten in den Gemeinden endlich überall nachkommen kann! Ein Aufschrei bleibt aus, die Medien berichten, weil sie es müssen, nicht, weil sie empört sind! Die Frage bleibt: Warum wohl? Nun in einer Ausgabe des „Focus“ Anfang des Jahres findet man die Antwort (Anm. d. Red.: https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/der-schwarze-kanal-warum-sind-die-meisten-journalisten-links_id_11639898.html).

Darin wird aufgezeigt, dass jedes Redaktionsbüro der Medien politisch grün/links dominiert wird, dass es keinerlei neutrale Berichterstattung in Deutschland gibt oder diese nahezu ignoriert wird, sollte es doch zu irgendeiner Kritik linker Aktionen kommen! Und wenn Sie, die Redakteure, sich nun empören: Wo bitte schön ist die akribische Aufarbeitung der Verwüstungen Hamburgs nach dem G20-Gipfel? Außer ein paar wenigen Berichten dazu, auch was die strafrechtlichen Verhandlungen der wenig bekannten Straftäter betrifft, konnte man in den Medien nichts lesen. Wenn unser Staat nicht endlich mit aller Schärfe gegen die politischen Ränder, rechts wie links, strafrechtlich vorgeht, sehe ich diese Demokratie auf das Stärkste gefährdet. Und die Medien können dazu beitragen, wenn sie endlich Neutralität wahren!

Wolfram Dorn aus Herzogenrath schreibt zu den Vorfällen in Leipzig:

Linksterroristischer Mob, Ethnokrieg in der Provinz, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt, Rheinsberg in Brandenburg und immer wieder Leipzig: Ich frage hierzu, was an den Polizeischulen gelehrt wird und wieso es immer wieder verletzte Beamte gibt. Muss man die Einsatzkräfte immer derart nah an die Meute heranrücken lassen?