Kinder- und Jugendarbeit: Gespendetes Zelt rettet die Sommer-Ferienspiele

Kinder- und Jugendarbeit : Gespendetes Zelt rettet die Sommer-Ferienspiele

Die Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven konnte sich im Frühsommer über ein besonderes Geschenk freuen, das ihre Aufgaben erheblich erleichtert. Der Gemeindeverein stellte als Spende für Ausflüge und Veranstaltungen ein neues Zelt im Wert von 4500 Euro zur Verfügung, das auch sofort in den Sommerferien genutzt wurde.

Gemeinsam hatten der Vorsitzende des Gemeindevereins Willi Dickmeis und der Kassierer Matthias Röder das Zelt seiner neuen Bestimmung übergeben. Es ist mittlerweile das zweite gespendete Zelt und die Jugendarbeit verfügt jetzt insgesamt über drei Schlafzelte und ein Küchenzelt für die unterschiedlichsten Ausflüge.

„Wir sind dem Gemeindeverein unheimlich dankbar für die großzügige Unterstützung unserer Arbeit. So war es nun trotz Corona möglich, unsere jährlichen Sommer-Ferienspiele in Heimbach stattfinden zu lassen“, freute sich die Leiterin der Kinder- und Jugendarbeit, Annabelle Hampe. Die zulässige Gesamtzahl an Kindern pro Zelt war pandemiebedingt von zwanzig auf zehn reduziert und trotzdem konnten nun genug Personen teilnehmen. „Ohne die Hilfe des Vereins wären viele unserer Projekte nicht umzusetzen gewesen und wir sind froh, dass wir es geschafft haben, immer die notwendigen Anschaffungen zu tätigen“, berichtet Hampe weiter.

Hierzu zählte auch der Anbau am Kindergarten „Zwergennest“ oder der Kauf einer neuen Küche. Die Ferienfreizeit in der Eifel fand an drei Wochen statt und ging immer von Montag bis Freitag, so dass die Kinder und Jugendlichen am Wochenende bei ihren Familien sein konnten. In Heimbach konnte die große Spielwiese am Campingplatz genutzt werden, es wurden Olympiaden veranstaltet, es war ein Trampolin aufgestellt worden und es gab regelmäßige Ausflüge an den Rursee zum Bootfahren oder Schwimmen.

„Zum Glück waren jetzt in den Ferien die Corona-Regeln etwas gelockert und wir konnten mit den Kindern wieder etwas unternehmen. Im Frühjahr war es für viele ganz schlimm, besonders für die Familien in Etagenwohnungen ohne Balkon, die wochenlang mehr oder weniger isoliert waren. Gerade für diese Kinder war es ein tolles Erlebnis, endlich wieder in der Gruppe etwas zu unternehmen“, freute sich Hampe.

Das Zelt kann auch von Gemeindemitgliedern für Hochzeiten, Konfirmationen oder Geburtstage ausgeliehen werden. Weitere Fahrten der Kinder- und Jugendarbeit sind unter anderem die Mädchenzeit, die in Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren stattfindet und wo es nach Finkenheide in der Eifel geht, und der Besuch des Kirchentags, bei dem die Gruppen schon nach Dortmund und Frankfurt gereist sind.

Wer gerne als Kind und Jugendlicher an den Fahrten teilgenommen hat, kann später den Jugendleiterschein machen und selber zukünftig zum Beispiel die Ferienfreizeit begleiten. Die Jugendarbeit freut sich immer über neue Unterstützer.