Erkelenz-Tenholt: Gefährliche Kreuzungen: Nach Unfalltod wird Kreisel gefordert

Erkelenz-Tenholt: Gefährliche Kreuzungen: Nach Unfalltod wird Kreisel gefordert

Mit Konsequenzen aus tödlichen Verkehrsunfälle in den Kreuzungsbereichen Commerden/Luxemburger Straße und Tenholter Straße/Kreisstraße 32 beschäftigten sich die Mitglieder des Bezirksausschusses Granterath/Hetzerath bei ihrer Sitzung im St.-Antonius-Haus in Tenholt.

Im Kreuzungsbereich Tenholter Straße-K 32 verunglückte erst vor wenigen Wochen eine Schülerin mit ihrem Fahrrad tödlich. Diese Kreuzung steht bereits seit Jahren im Ausschuss in der Diskussion und ist zu einem Dauerbrenner geworden, nachdem Ansiedlungen an der Tenholter Straße für zusätzlichen Schwerverkehr sorgen.

Zur Sicherung wurde bisher nur die Abbiegespur nach Tenholt gesperrt. Der Ausschussvorsitzende Walter von der Forst betonte, dass dadurch die Situation im Kreuzungsbereich nicht entschärft wurde. Lediglich das Überholen sei nicht mehr möglich. Hinzu komme, dass trotz Geschwindigkeitsbegrenzung zu schnell gefahren werde.

Verpflichtung der Träger

Der Kreis Heinsberg und die Stadt Erkelenz stünden als Träger jetzt in der Verpflichtung. Sobald die Fördergelder bewilligt seien, soll der geforderte Kreisverkehr ausgebaut werden, versicherte von der Forst.

Mit allem Nachdruck forderte der Ausschuss einstimmig , mit der Umgestaltung des Kreuzungsbereiches schnellstmöglich zu beginnen.

Einen weiteren tödlichen Verkehrsunfall hatte es im Kreuzungsbereich Commerden/Luxemburger Straße nahe der Marien-Kapelle gegeben. Die Luxemburger Straße ist die Verbindung zwischen der B 57 und dem Gewerbegebiet. Auch hier werde trotz Geschwindigkeitsbegrenzung zu schnell gefahren, hatten Ausschussmitglieder festgestellt. Daher empfahl der Ausschuss einstimmig, die Verwaltung möge prüfen, welche Sicherungsmaßnahmen in diesem Bereich wirksam eingebaut werden können. Als weitere Maßnahme wünschte der BZA, häufiger Geschwindigkeitskontrollen vorzunehmen.