Heinsberg: Galerie „atelier.k” bietet Kunst im Dialog mit dem Raum

Heinsberg: Galerie „atelier.k” bietet Kunst im Dialog mit dem Raum

Zur „1. Jahresausstellung der atelier.künstler” hatte Beate Königs in ihr „atelier.k” eingeladen. Die Galerie in der Hochstraße 45 in Heinsberg bietet noch bis zum 15. Mai zehn Künstlerinnen und Künstlern Raum, ihre Arbeiten zu präsentieren.

Zur Vernissage waren zahlreiche interessierte Besucher gekommen. Mit der ersten Gruppenausstellung der Galerie-Künstler möchte Beate Königs den Ausstellungsort zu einer Produzentengalerie erweitern.

Zukünftig sollen das ganze Jahr über ausgewählte Arbeiten der befreundeten Künstlerkollegen in der Galerie präsent und natürlich auch käuflich zu erwerben sein. Den Dialog zwischen Kunstschaffenden und -interessierten möchte Königs auch weiterhin durch ihr „Philosophisches Café”.

Mit der aktuellen Ausstellung unter dem Titel „art - intern” vermittelt das „atelier.k” dem Besucher einen Einblick in die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmittel.

Arlaque de Clérque studierte an der Kunstakademie Den Haag. Ihr geht es in ihren Gemälden Acryl auf Leinwand nicht um eine Kopie der Wirklichkeit, sie wagt mit ihren Bildern den Sprung ins Unbekannte und Unterbewusste. Katia Iniova-Kersten ist Pädagogin für Kunstmalerei, wurde als internationale Ikonografin bekannt und zeigt in Heinsberg einige ihrer Ikonen. Veronika Kropidlowski legt ihren Arbeitsschwerpunkt auf die Zeichnung.

Das klassische Stillleben, die Landschafts-, Portrait- und vor allem die Tierzeichnungen sind ihre Stärken. Professor Dr. Heinz-Martin Kuß widmet sich der künstlerischen Fotografie. Er zeigt Fotoprints auf Aluminium aus der Serie „Metamorphosen”. Eva-Stefanie Mosburger-Dalz ist Mitglied der Künstlerinnen-Gruppe „4 im Kreis”, zu der auch Beate Königs gehört.

>Mosburger-Dalz ist mit Papiercollagen in der Ausstellung vertreten. Lars-Erik Rob studierte an der Kunstakademie Maastricht und steuert unter anderem seine Arbeit Acryl auf Leinwand „Does it matter any more?” zur Gruppenausstellung bei.

Dem feinen Porzellan schenkt Gertrud Schaefer zurzeit ihre Aufmerksamkeit, wobei nicht der tägliche Gebrauch des Gegenstands im Vordergrund steht, sondern der Dialog mit dem Betrachter soll mit Arbeiten wie „Am Wehr” oder „An der Rur” angestoßen werden. Cordelia Angela Wittig ist Goldschmiedin und entwickelt stetig neue Formen für ihre Schmuckstücke, indem sie nicht nur edles Metall sondern auch Holz in ihre Ringe und Ketten einarbeitet. Die Bilder von Beate Königs entstehen aus der jeweiligen Stimmung heraus. Es sind Beispiele ihrer Landschaftsmalerei, dem Ausgangspunkt ihrer Kunst, aber auch abstrakte Arbeiten zu sehen. Ebenso kann der Besucher Bilder der im Sommer 2010 verstorbenen Johanna Schöneich erleben.

Kraftvoll und energiegeladen

Ihre kraftvollen, energiegeladenen Gemälde werden über die Ausstellungsdauer hinaus im „atelier.k” ihren Platz haben. Öffnungszeiten: mittwochs von 9.30 Uhr bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr; donnerstags von 15 bis 18 Uhr; freitags von 9.30 bis 12 Uhr sowie samstags von 12 bis 15 Uhr.