Kreis Heinsberg: Für die Kreissparkasse ist 2013 bisher gut verlaufen

Kreis Heinsberg: Für die Kreissparkasse ist 2013 bisher gut verlaufen

„Trotz der verhaltenen Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2013 ist das Geschäftsjahr für die Kreissparkasse Heinsberg bisher gut verlaufen“, erklärte Sparkassendirektor Thomas Pennartz am Montagnachmittag bei der Verbandsversammlung vom Sparkassenzweckverband des Kreises Heinsberg und der Stadt Erkelenz.

„Wir haben unsere Chancen und Geschäftsmöglichkeiten genutzt, sodass sich die positive Entwicklung des Jahres 2012 weiter fortgesetzt hat.“ Bei der Sitzung in der Heinsberger Filialdirektion machte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse die gute Geschäftsentwicklung an Zahlen fest: Im Kundenkreditvolumen habe es in den ersten zehn Monaten dieses Jahres ein solides Wachstum um zwölf Millionen auf 2,421 Milliarden Euro gegeben. Bei den bilanzwirksamen Kundeneinlagen sei ein Zuwachs um 2,4 Millionen auf 1,990 Milliarden Euro zu verzeichnen gewesen; wobei für Spareinlagen (plus 56,8 Millionen auf 928,1 Millionen Euro) sowie für Termin- und Sichteinlagen (plus 37,5 Millionen auf 831,0 Millionen Euro) Zuwächse gemeldet wurden, während die Nachfrage nach Eigen­emissionen wie Sparkassenbriefen (minus 91,9 Millionen auf 231,3 Millionen Euro) sehr viel schwächer ausfiel. Deutlich zugenommen haben nach Angaben des KSK-Chefs die Wertpapierumsätze. Mit 193,9 Millionen Euro lagen sie weitaus höher als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres (135,9 Millionen Euro); verteilt auf festverzinsliche Wertpapiere mit 103,0 Millionen, Investmentfonds mit 60,9 Millionen und Aktien mit 29,9 Millionen Euro.

Sparkassendirektor Pennartz ging am Montag davon aus, dass im Jahresüberschuss erneut das strategische Ziel von zehn Millionen Euro erreicht werde. Dieses Geld soll größtenteils wieder zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet werden, während die Träger mit ­einer Ausschüttung in Höhe von einer Million Euro kalkulieren dürften: 800.000 Euro für den Kreis Heinsberg und 200.000 Euro für die Stadt Erkelenz.

Als „super-tolle Idee“ lobte Dr. Hanno Kehren, der Vorsitzende der Verbandsversammlung, das neue Mehrwertprogramm „Ein starkes Stück Heimat“. Das Programm sei im Juni mit circa 100 Kooperationspartnern gestartet, erklärte Thomas Pennartz. „Heute bieten mehr als 250 Geschäfte, Dienstleister und Handwerks­betriebe aus dem Kreis Heinsberg attraktive Mehrwerte für unsere Kunden.“ Ergänzt werde das Angebot durch ermäßigte Tickets für kulturelle Highlights der Region, eigene Veranstaltungen oder Events im Mönchengladbacher Hockeypark. Auch das neue kontaktlose Bezahlverfahren „girogo“ — mit kurzem Vorhalten der Sparkassen-Card an das Kassenterminal ohne Unterschrift und PIN-Eingabe — stoße auf großes Interesse. Laut Pennartz konnten inzwischen bereits über 200 Akzeptanzstelle für das System gewonnen werden. „Die Terminalinstallation läuft auf Hochtouren.“

(disch)