Kreis Düren: Frühjahrsbelebung auf dem regionalen Arbeitsmarkt

Kreis Düren: Frühjahrsbelebung auf dem regionalen Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März leicht gesunken. Die Agentur für Arbeit meldet 10.110 Menschen, die im Kreis einen Arbeitsplatz suchen (minus 152 Menschen im Vergleich zum Vormonat).

Davon werden 2800 von der Agentur (minus 36 Personen) betreut, 7310 (minus 116 Personen) von der Job-com. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,6 Prozent (Vorjahr 8,1 Prozent).

Im März meldeten sich 1751 Personen erneut oder neu arbeitslos, 359 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Menschen, die sich unmittelbar nach Verlust ihres Arbeitsplatzes arbeitslos meldeten, ist auf 634 (plus 22) leicht gestiegen. Den arbeitslos gewordenen Menschen standen im gleichen Zeitraum 1898 Männer und Frauen gegenüber, die ihre Arbeitslosigkeit beendeten.

Das sind 105 Personen weniger als im Vormonat. 525 Menschen und damit 80 mehr als im Februar nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, 370 Menschen begannen eine Ausbildung oder nahmen an einer qualifizierenden Maßnahme teil. Im Kreis Düren sind jedoch 11.564 Menschen „im engeren Sinne” unterbeschäftigt.

Agentur-Leiterin Claudia Steinhardt und Landrat Wolfgang Spelthahn sehen in dieser Entwicklung ein „deutliches Zeichen für eine Frühjahrsbelebung auf dem regionalen Arbeitsmarkt”. „Bei den wichtigsten Indikatoren geht es aufwärts”, sagte Steinhardt.

Mit Blick auf den Ausbildungsmarkt sind derzeit im Kreis Düren 809 Bewerber noch unversorgt. Gleichzeitig sind 618 Ausbildungsstellen noch nicht besetzt. Die Zahl der gemeldeten Bewerber ist um 21,2 Prozent auf 1496 gestiegen (plus 262 zum Vorjahr), die Arbeitgeber meldeten 1175 Ausbildungsplätze (minus 50).

Agentur-Chefin Claudia Steinhardt appelliert an alle Arbeitgeber und Betriebe im Kreis Düren, ihre offenen Ausbildungsstellen zu melden: „Mit Blick auf den demografischen Wandel müssen wir uns jetzt stärker den Jugendlichen zuwenden, um einen Fachkräftemangel nicht eintreten zu lassen.”