Kreis Düren: Friseur-Innung Düren-Jülich zeigt aktuelle Trends

Kreis Düren: Friseur-Innung Düren-Jülich zeigt aktuelle Trends

Das Foyer im Haus der Stadt erwartete an diesem Abend keine Theaterbesucher. Der leichte Duft, der in der Luft hing, erinnerte an einen Friseursalon. Auf dem Podest des Foyers im Haus des Stadt wurde Haarspray in die Haare der männlichen und weiblichen Models gesprüht. Interessierte Fachleute und Laien beobachteten, wie auf den Köpfen der jungen Frauen und Männer langsam neue Frisuren wuchsen.

Die Friseur-Innung Düren-Jülich zeigte unter großer Anteilnahme die neue Frisurenmode für Frühjahr und Sommer 2010. Eine Fachgruppe der Innungsmitglieder hatte das Event vorbereitet. Unter den vom „Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks” vorgeschlagenen Frisuren wurde eine Auswahl getroffen, die nun im Haus der Stadt präsentiert wurden. Die aktivsten Friseurinnen und Friseure, mit Gesellen- oder Meisterbrief, zeigten dem Publikum, welche Frisuren in den sonnigen Monaten die Häupter zieren sollen.

Obermeister Heinz Bein, sein Stellvertreter Horst Kallscheuer und Friseurmeister Alfred Rottscheidt initiieren diese Veranstaltungen, um für ihr Handwerk zu werben und einer breiten Öffentlichkeit aus Fachleuten und Laien den neuesten Frisurentrend zu demonstrieren.

Einer der Höhepunkte des Abends war der Auftritt von Topffriseur Murat Karadavut, der mit seiner Aktion gekonnt zeigte, wie man die Aufmerksamkeit des Publikums auf ein neues Produkt lenkt. Die Bezeichnungen für die neuen Kreationen sind einschmeichelnd und durchaus konkret: Süße Sommerfrucht, Tausendsassa, Trapez-Künstlerin, Pure Verlockung, Von Bonbons und Nixen und Laisser-faire. „Wahre Werte sind wieder gefragt!” So steht es in der Presseinformation. Das gelte auch für die Frisurenmode. Und da hat man dann tatsächlich zurück in die Geschichte der Frisuren geschaut.

Bekannte Namen wie „Bob” und „Pilzkopf” tauchen wieder auf. Filmdiven der Vierzigerjahre liefern Anschauungsmaterial, das dann natürlich in heutiges Design übertragen wird. Frisuren sollen wieder zeitloser werden, passen sich der urbanen Optik an. Doch auch Extravaganz und Rebellion werden in der Frisuren-Architektur anerkannt. „Frühjahr und Sommer 2010 werden spannend”, erklärte Alfred Rottscheidt vielsagend.

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