Alsdorf: Wandern auf den Spuren eines Wandels von Alsdorf zur Abtei Rolduc

Alsdorf : Wandern auf den Spuren eines Wandels von Alsdorf zur Abtei Rolduc

Neues will wachsen! Auf den Spuren des Strukturwandels. Das ist das Motto des 5. Ökumenischen Pilgerwegs am Samstag, 17. März. Die christlichen Kirchen in der Region wollen damit gemeinsam Zeichen setzen für „Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung“.

Weihbischof Johannes Bündgens, der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Aachen, Hans-Peter Bruckhoff, und Bischof Evmenios von Lefka werden sich mit den Wanderern für die christlichen Kirchen auf den Weg machen. Der Pilgerweg steht aber ausdrücklich allen offen — auch denen, die nicht Mitglied einer Kirche sind.

Der Startpunkt: Der Annapark in Alsdorf ist Zeichen des Strukturwandels in der Region. Rechts die Marienkapelle bei Noppenberg. Fotos (3): Schmeitz. Foto: Schmeitz

Auf dem Annaplatz in Alsdorf, unterhalb des ehemaligen Förderturms der Zeche Anna, zwischen Einkaufzentrum und Wochenmarkt, startet der Pilgerweg. Wir gehen rechts entlang des Annaparks bis ungefähr zur Mitte und queren dort den Park.

Einige Infotafeln, aber auch der gesamte Park der ehemaligen Industrieanlage laden ein, innezuhalten und den Strukturwandel auf sich wirken zu lassen. Zwischen den Sportplätzen stoßen wir auf den Maschinistenweg, halten uns rechts und folgen diesem Weg bis zum Ende. Dort biegen wir nach links auf den Hauerweg bis zur Konrad-Adenauer-Allee. Hier wenden wir uns wieder nach rechts und folgen dem Verlauf der Straße — vorbei am Energeticon. Am Kreisverkehr folgen wir der links abgehenden Herzogenrather Straße, die später zur Eisenbahnstraße wird. Den Bahnhof Alsdorf Busch lassen wir links liegen und gehen wiederum am Kreisverkehr nach links in die Alte Aachener Straße.

Zwischen der Bergehalde Anna II (linker Hand) und der Bergehalden Anna Noppenberg (rechter Hand) folgen wir dem Straßenverlauf circa 300 Meter. In einer Rechtskurve überqueren wir die Straße und biegen zunächst in einen Fußweg, der in die Ottenfelderstraße mündet. Wir gehen über die Prämienstraße und folgen wenige Meter links versetzt dem Verlauf der Ottenfelderstraße. Am Ende der Ottenfelderstraße biegen wir nach rechts in die Straße Im Broichtal.

Parallel zum Broichbach

Vorbei an einem kleinen Parkplatz und der Kläranlage folgen wir weiter dem Verlauf der Straße Im Broichtal. Nach wenigen Metern heißt sie Am Erlenbruch. Vorbei an einem kleinen Angelteich wandern wir nach links in die Römergasse bis zum Broichbach. Nach der Brücke über den Broichbach folgen wir dem Fußweg nach rechts. Er verläuft parallel zum Broichbach.

Diesem Fußweg folgen wir bis zum Weg Bergermühle. Hier biegen wir nach rechts ab, bis wir nach rund 25 Metern wieder auf die Straße Am Erlenbruch stoßen. An der Kreuzung halten wir uns links. Nach weiteren 25 Metern taucht rechter Hand eine kleine Kapelle auf. Wir gehen zurück in den Weg Bergermühle und überqueren erneut den Broichbach. Wir folgen dem Weg bis zum Ende und biegen dort nach rechts in die Straße In Ruif.

Dem Straßenverlauf folgend durchqueren wir die kleine Ortschaft Ruif. Im weiteren Verlauf nennt sich die Straße dann Ruifer Straße. Linker Hand liegt rund 200 Meter später das Schulzentrum Herzogenrath. Parallel zur Ruifer Straße (etwa 20 Meter versetzt) führt ein schöner Fußweg unmittelbar entlang des Sees. Dem folgen wir bis kurz hinter dem Minigolf-Platz.

Dann biegen wir wieder links auf die Bergerstraße ab. Nach etwa 20 Metern gehen wir rechts ab und damit zurück auf die Ruifer Straße. Der Ruifer Straße folgen wir nun, bis sie auf die Bardenbergerstraße stößt. Hier biegen wir nach rechts und etwa 25 Meter später an der Kreuzung nach links in die Schütz-von-Rohde-Straße ein. Nach etwa 100 Metern geht links die Wiesenstraße ab.

Deutsch-niederländische Grenze

Wir überqueren die Schütz-von-Rohde-Straße und folgen 200 Meter der Albert-Steiner-Straße — und im weiteren Verlauf der Uferstraße. Den Kreisverkehr unter der Bahnlinie merken wir uns, da wir hierher zurückkehren. Wir biegen hier nach links in die Kleikstraße und nach 50 Metern rechts in die Eygelshovener Straße. Bereits nach weiteren 50 Metern wandern wir wiederum nach links in die Marienstraße. Wir folgen der Marienstraße 200 Meter, bis rechts ein Fußweg abgeht.

Diesem folgen wir in der gedachten Verlängerung der Marienstraße über die ehemals deutsch-niederländische Grenze. Nach etwa 100 Metern stoßen wir auf den Graaf Saffenburgweg und biegen hier nach links. Dem Weg folgend kommen wir nach etwa 100 Metern zu unserem Ziel, dem Eingang zu der Klosteranlage Rolduc.

Am Ende des Pilgerwegs können wir bis zum Kreisverkehr in der Kleikstraße unter der Bahnlinie zurückgehen. Dann folgen wir allerdings der Kleikstraße weitere 50 Meter über den Kreisverkehr hinaus und biegen nach links in die Bahnhofstraße ab. Der Bahnhof Herzogenrath ist nun nicht mehr weit.