Heerlen: Ein Wasserschloss der Superlative: Wanderung nach Hoensbroek

Heerlen : Ein Wasserschloss der Superlative: Wanderung nach Hoensbroek

Das Wasserschloss in Hoensbroek bei Heerlen ist in seiner Art der größte und am besten erhaltene derartige Bau der Niederlande. Die zehn Kilometer lange Wanderung verläuft, bis auf den kurzen Anstieg zum Koumenberg, flach. Am Wegesrand liegt auch der„Ridder Hoen Park“, ein Tierpark. An der Sportanlage in Hoensbroek starten wir.

Mit dem Rücken zum Sportcafé queren wir die Straße und wenden uns vor dem Hundeauslaufplatz nach rechts. Auf dem Fußweg gehen wir nach rechts bis zum Ende des Platzes. Dann biegen wir links ab und queren wenig später über eine Brücke den Caumerbach. Renaturierungsmaßnahmen sorgen dafür, dass nun große Teile der Wanderung am Wasser entlangführen.

Wir kommen an einen Verkehrsweg, wenden uns nach links und folgen damit der Burg Slanghenstraat. An der Ecke Grävin van Schönbornlaan/Koumenweg überqueren wir den Koumenweg und laufen unmittelbar hinter dem Straßenschild Koumenweg weiter geradeaus über eine unbefestigte Wiese mit Weiher. An einem Kiesweg gehen wir rechts.

Am Caumerbach

Wir überqueren den Caumerbach. An der Abzweigung — 25 Meter weiter — wandern wir nach links, zunächst leicht aufwärts. 50 Meter weiter schwenken wir nach rechts und laufen am Caumerbach entlang. Der verläuft hier noch in einer Betonrinne und mündet in einen Teich. Nun folgt eine Reihe von Überlaufbecken, die jeweils durch einen begehbaren Betondamm getrennt sind. Zwei dieser nach links führenden Dämme beachten wir nicht.

Nach dem zweiten Betonwall führt uns der Wanderweg erst nach rechts und gleich darauf an einer Gabelung nach links. Wir befinden uns auf einem Waldweg, der später aufwärts führt. Ein Asphaltweg wird überquert. Wir setzen unseren Weg gegenüber, leicht nach links versetzt, fort. An der Kreuzung weiter oben gehen wir links über einen befestigten Pfad.

Wir wandern abwärts, bis zu einem roten Abfallbehälter bei einem Radweg. Unmittelbar bei dem Abfalleimer kraxeln wir rechts einen gerölligen Pfad aufwärts und kreuzen auf dem Weg nach oben zwei Graspfade. Oben folgen wir dann einer geteerten Straße nach links. Eine schöne Sicht wird uns auf dem Weg abwärts geboten.

Alle Seitenwege ignorieren wir, bis wir an eine Kreuzung kommen. Achtung! Geradeaus führt der Weg weiter abwärts. Wir wenden uns aber nach rechts und wandern auf einem eben verlaufenden, befestigten Weg an einer Bank vorbei. Dem befestigten Weg folgen wir weiter, biegen an der nächsten Kreuzung rechts ab und halten uns an der darauffolgenden Gabelung links. Damit folgen wir dem befestigten Weg. Oben nehmen wir gleich den ersten befestigten Weg nach links unten. Er endet an einer T-Kreuzung, wo wir uns links halten und an einer Bank vorbeilaufen.

Pausenbänke

Etwa 100 Meter weiter biegen wir links ab, laufen aufwärts bis zu einer T-Gabelung und gehen hier rechts über einen Asphaltweg. An der Gabelung mit Pausenbänken bleiben wir geradeaus.

Oben an der T-Gabelung wenden wir uns nach links. Nach fünf Metern wandern wir links einen breiten Grasweg abwärts. Unten an einer Fünfer-Gabelung nehmen wir den zweiten Weg nach rechts. Er ist mit Steinen belegt.

Wir nutzen die nächste Möglichkeit, den Klinkerweg nach rechts zu verlassen, biegen an der folgenden Kreuzung scharf links ab, laufen abwärts und kommen erneut auf den Klinkerweg. Ihm folgen wir abwärts. Achtung! Nach 25 Metern biegen wir rechts auf einen Graspfad ab. An der Kreuzung wandern wir nach links einen befestigten Weg hinab, um an der Fünfer-Gabelung links weiter dem Asphaltweg zu folgen.

Vor uns sehen wir zwei markante Birken. Zwischen den beiden Birken führt unser Wanderweg weiter. An der nächsten Möglichkeit wenden wir uns nach rechts und folgen 25 Meter weiter rechts einem Asphaltweg aufwärts. An der Y-Gabelung geht es nach rechts weiter, und zehn Meter weiter halten wir uns links — und wandern so auf den Hügel des Koumenberg (Kohlenberg). Er ist eine Halde des ehemaligen Steinkohlebergwerks Oranje Nassau III (1917-1973).

Durch den Tunnel

Von der Hügelspitze wandern wir den gleichen Weg zurück und halten uns an der Abzweigung links. An einer T-Gabelung laufen wir weiter rechts abwärts. Weiter unten gehen wir rechts an einer Bank vorbei. Wenig später führt uns ein Tunnel nach links unter einem Verkehrsweg hindurch. Unmittelbar hinter dem Tunnel biegen wir links in einen breiten Waldweg ab. Die Landschaft scheint plötzlich verändert.

Wir wandern nun durch einen schattigen Laubwald. Mit Verlassen des Waldes blicken wir rechts auf einen großen Teich. An der Gabelung halten wir uns rechts, laufen bis an den Teich und dann rechts daran vorbei über einen Asphaltweg. Von einer Bank können wir einen schönen Blick auf den Teich genießen. Wenige Meter nach dieser Bank biegen wir links ab in einen Graspfad und wandern damit weiter um den Weiher herum. Zwischen zwei abgesägten Baumstämmen biegen wir rechts ab in einen schmalen Asphaltweg, der an einem Bach entlangläuft. An der Abzweigung wenden wir uns nach links und queren damit den Bach. An der T-Kreuzung nach einem eisernen Durchgang geht es nach rechts weiter.

Auf dem Holzweg

Wir biegen bei der Abzweigung links ab und laufen damit an dem Teich vorbei auf eine Schutzhütte zu. Bei der Hütte angelangt, halten wir uns links und folgen erneut einem schmalen Asphaltweg. Er bringt uns zu einer Brücke, nach der eine Holzwegpassage durch ein Sumpfgebiet folgt. Bei der Abzweigung mit Tunnel halten wir uns links, ebenso an der folgenden Gabelung. Jetzt müsste uns die Gegend wieder bekannt vorkommen. Bei Haus Nr. 12 an der Burg Slanghenstraat geht es nach links weiter. Den Fußweg wenig später, wo wie anfangs hergekommen sind, ignorieren wir. An der nächsten Abzweigung biegen wir rechts in eine Birkenallee ein. Über die Mgr. Hanssenstraat laufen wir hinweg und folgen — etwas nach rechts versetzt — weiter der Mgr. Feronlaan.

Im Tierpark

Am Verkehrsweg biegen wir rechts ab und laufen bis zur Steinbrücke, die wir nach rechts überqueren. Unmittelbar danach biegen wir links ab und folgen damit dem Fußweg entlang des Caumerbachs. Wir erreichen die Gehege eines Tierparks und gehen weiter geradeaus. Der Bach fließt weiter links von uns. Die Brücke über den Caumerbach beachten wir ebenfalls nicht, gehen geradeaus und kommen an die Stelle, wo der neue Caumerbach in den alten (Überlauf) mündet.

Von hier können wir nach rechts einen schönen Blick über ein Sumpfgebiet und die Türme von Schloss Hoensbroek genießen. Am Verkehrsweg queren wir diesen und nutzen das Holztor weiter vorne. Der Graspfad führt zwischen dem alten Caumerbach (Überlauf) und dem neuen Caumerbach entlang. Noch weiter rechts liegt der Traumweiher, der 1951 als Erholungsgebiet für die Bergleute angelegt wurde. Bei der Brücke, die nach rechts führt, halten wir uns links und laufen über einen Kiesweg, der später zum Graspfad wird.

Den Schotterweg nach links, nach einer Bank, beachten wir nicht. Über eine Eisenbrücke queren wir den neuen Caumerbach. An der Gabelung, etwa 50 Meter weiter, gehen wir rechts und verlassen das Gebiet wieder durch ein Holztor. An dem Geh- und Radweg wenden wir uns nach rechts. An der Straße gehen wir rechts über den Bürgersteig.

Links liegt das prächtige Schloss Hoensbroek. Es ist eines der größten Schlösser der Niederlande. Der älteste noch erhaltene Bauteil ist ein Rundturm an der Ostecke des Herrenhauses, der ab 1360 errichtet wurde. Heute ist es ein städtisches Museum (geöffnet: montags bis sonntags von 10 Uhr bis 17.30 Uhr). Wir gehen nun auf dem Bürgersteig zurück bis zur Brücke. Vor der Brücke biegen wir links ab in den Weg, auf dem wir auch hergekommen sind. Wir wandern ihn zurück — bis zu der Abzweigung zum „Ridder Hoen Park“. Der Tierpark wurde von Hoensbroeker Bürgern angelegt.

Das Sportcafé

Wir gehen links über den Hauptweg zwischen zwei Gehegen, durchqueren so den kleinen Tierpark, halten uns rechts und gelangen zur Hoensbroeklaan. Hier halten wir uns rechts, queren die Ridder Hoenstraat und folgen weiter dem Fußweg. An der T- Kreuzung mit rotem Abfalleimer biegen wir links ab. Jetzt folgen wir dem Fußweg am Bach entlang über die Mgr. Hanssenstraat hinweg. Ab hier führt der Fußweg parallel zur Grävin van Schönbornlaan zurück bis zum Sportcafé.

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