Aachen: Den Lousberg im Blick: Wanderung führt durch Nordwesten Aachens

Aachen : Den Lousberg im Blick: Wanderung führt durch Nordwesten Aachens

Diese Wanderung beginnt im Westen Aachens am Schlangenweg nahe des Golfplatzes. Wir folgen dem Feldweg (Rabentalweg) gegenüber dem Schlangenweg bis zur Abzweigung am Regenrückhaltebecken. Hier biegen wir links ab. Bei der Infotafel zum Naturschutzgebiet Wilkensberg wenden wir uns erneut nach links.

Ein schmaler Fußweg führt uns zum Quellbereich des Wildbachs. In einem der zwei großen Quelltöpfe sind sieben Quelleinläufe auszumachen — daher der Name „Sieben Quellen“. Das Wasser ist kristallklar und hat das ganze Jahr über eine gleichbleibende Temperatur von neun Grad Celsius. Es friert auch im Winter nicht zu. Der Wildbach ist einer der wenigen Aachener Bäche, die noch weitgehend offen fließen.

Harcipsa ndantionet laccae. Cius eum simust reiurib usdamus niatestio corem qui ommos simaiora imos eos adist ut eario.

Wir passieren die beiden Quelltöpfe und überqueren den Bach über eine kleine Brücke. An dieser Stelle ergießt sich der Dorbach in den Wildbach. Wir wandern auf einem Fußweg mit dem schönen Namen „Willkommensweg“ — am Restaurant „Sieben Quellen Hof” vorbei. Wir erreichen die Schurzelter Straße und damit den Ortsteil Seffent. Wir biegen rechts ab. Der Name „Seffent” leitet sich vom lateinischen Septem Fontes, den „Sieben Quellen“ ab. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt Burg Seffent, eine aus sandsteinfarbenem Bruchstein errichtete Burg. Sie fand im Jahr 896 eine erste urkundliche Erwähnung.

Keine 100 Meter weiter verlassen wir die Schurzelter Straße auch schon wieder und wandern einen steinigen Feldweg aufwärts. An der Gabelung am höchsten Punkt halten wir uns links und erreichen bald das Floriansdorf am Mathieuweg. Wir biegen links ab, gehen an einigen Hochschulgebäuden des Campus Melaten vorbei.

Eine erste Straße nach links beachten wir nicht. Gegenüber dem Institut mit den Fassadenkletterern biegen wir nach links in einen Kiesweg ab. Diesem Weg folgen wir geraume Zeit. Unten gelangen wir wieder auf die Schurzelter Straße und biegen dort rechts ab. Unter der Eisenbahnbrücke gehen wir hindurch, halten uns links und wandern weiter geradeaus.

Italienisches Restaurant

Wenig später biegen wir in die Teichstraße ab. Wir folgen am Querweg der Schlottfelderstraße nach links bis zur Roermonderstraße. Die überqueren wir und biegen bei einem italienischen Restaurant rechts ab. Vor dem Tunnel steigen wir rechterhand einen in Serpentinen angelegten Fußweg hinauf, der uns auf den Alten Bahndamm bringt.

Auf dem Niveau der ehemaligen Bahntrasse angekommen, öffnet das Südende der Höhenpromenade den Blick auf den Lousberg. Eine große Schaukelbank, Ruhebänke und Picknickmöglichkeiten laden hier zum Verweilen ein. Hinter der Schaukel führt ein Fußweg abwärts. Unten angekommen wandern wir über einen Kiesweg, der von weißen Betonplatten durchbrochen ist — ein Hinweis auf den „Weißen Weg”. Rechts liegt ein Hundeplatz. Wir passieren „Gut Hausen“ und folgen dann dem Schild Tuchwerk/Wildbach.

An der Gabelung halten wir uns rechts und wandern — an einer Weißdornhecke entlang — auf ein Feuchtgebiet zu. Es ist ein Rückhaltebecken, das aber nur bei starken Regenfällen vollständig überflutet ist. Mit dem Schild „Tuchwerk/Wildbach” geht es nach rechts einen Klinkerpfad abwärts. Anschließend führt ein Tunnel unter der Autobahn hindurch. Ein Fußweg verläuft entlang des Ablaufs des Regenrückhaltebeckens. Nach einer kleinen Holzbrücke finden wir uns an der Rütscherstraße wieder. Rechts sahen wir den Zufluss des Schwarzbachs. Er ist ursprünglich in der Nähe des Bendplatzes entsprungen und heute größtenteils verrohrt. Links blicken wir auf die Gebäude der ehemaligen Schleifmühle. Heute wird auch dieser Teil des Gebäudes bewohnt.

Wir folgen geraume Zeit der Rütscher-straße nach rechts in Richtung der Beschilderung „Dom/Rathaus“. Auf Höhe des Hauses 203 fallen links einige Stufen ins Auge, mit denen wir den Lousberg erklimmen. Ein Schild weist auf den „Weißen Weg” hin. Bei einer Steinmauer halten wir uns links. Keine 100 Meter weiter folgen wir dem Hinweis „Weißer Weg” nach links und laufen einige Stufen hinab. Nach einer Rechtskurve stehen wir an der Panoramaterrasse Lousberg.

Im Müschpark

Bleiben wir geradeaus und folgen dem Schild „Müschpark”. Der Müschpark steht als Naturdenkmal unter Denkmalschutz. Er hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert. Damals existierten in der Soers drei Gutshöfe: die Obere, Mittlere und Untere Müsch. Die Teiche und einige Flurgrundstücke gehörten zur Oberen Müsch und wurden unter französischer Besatzung als Parkanlage umgestaltet.

Am Querweg vor einer Wiese, auf der die Schafe weiden, laufen wir links unter Laubbäumen abwärts bis zu einem Teich, an dem sich rechts ein weiterer ruhiger Pausenplatz findet. Anmerkung: Hinter diesem Rastplatz kann man rechts zu einem kleinen Pavillon gehen. Von dort kann man einen großen Teil des Parks überblicken.

Um der Wanderung weiter zu folgen, gehen wir jedoch an dem Teich vorbei und verlassen damit den Park. Vor uns sehen wir das Seniorenheim St. Rafael. Wir wandern mit dem Schild „Strüverweg 1A” hinter der ehemaligen Klosteranlage weiter. Mit Erreichen des Strüverwegs biegen wir links ab und folgen der Straße auf einem Fußweg bis zum Aachener Tuchwerk. Dort verlassen wir den Strüverweg nach links über einen schmalen Fußweg und wandern am Wildbach entlang.

Weiter am Wildbach

Auf diesem Wegstück muss der Bach ein hohes Wehr und etliche Stufen im Bachbett passieren. Das Wehr bedient ein altes Wasserrecht, also das Recht, Bachwasser für den Teich des nächsten Mühlenstandorts abzuleiten. Wir befinden uns an der Abzweigung zur Stockheider Mühle. 2014 zog hier das „Depot Tuchwerk“ mit Museum ein. Wir erreichen erneut die Rütscherstraße, wandern auf dem uns bekannten Weg zurück bis zu der Autobahnunterführung und steigen danach rechts einige Stufen hinauf.

Wir umrunden das Regenrückhaltebecken nach rechts. An der Gabelung mit zwei Brücken entscheiden wir uns für den Abzweig nach links und wandern so weiter am Wildbach entlang. Mit Erreichen der Straße wenden wir uns nach links und gehen am Schloss Rahe mit Park entlang, folgen weiter dem Straßenverlauf. Unter dem Tunnel wandern wir durch und steigen unmittelbar dahinter erneut hoch bis auf den Bahndamm.

Oben angekommen wandern wir nun nach links und folgen dem Alten Bahndamm damit in nördlicher Richtung. Über einen zickzackförmig angelegten Fußweg gelangen wird nach unten auf die Schlossparkstraße. Auf der anderen Straßenseite geht es über einen ähnlich angelegten Weg wieder hoch auf den Bahndamm. Wir folgen erneut der Höhenpromenade. Fast an deren Ende angekommen, bringen uns Stufen auf den Verkehrsweg. Den überqueren wir und folgen gegenüber — etwas nach links versetzt — dem Straßenschild „Rosenhügel 28-30”.

Wir nutzen die linke Einfahrt, laufen um das Wohnhaus herum und finden uns schließlich auf der Roermonderstraße wieder. Auch diese queren wir und folgen gegenüber der Straße „An der Rast”.

Alle Seitenwege ignorieren wir, folgen der Straße bis zu einem Tunnel. Danach halten wir uns links. Nach Hausnummer 35 geht es nach rechts weiter. Wir nehmen nach wenigen Metern den mittleren Weg. An der Kreuzung mit einer übergroßen Vase biegen wir links ab, um 250 Meter weiter rechts dem Hangweg zu folgen.

Zum Höhenweg

An der Straße (Kopfsteinpflaster) geht es nach rechts weiter. Gegenüber dem Blumenladen steigen wir einige Treppen hoch (Pannhauserweg 33-35). Wir können auch den barrierefreien Weg nach links über den Friedhof wählen. An der Laurentiusstraße bleiben wir geradeaus, ignorieren den Weg nach links (An der Maar) und erreichen die Rathausstraße. Gegenüber folgen wir der Orsbacherstraße in Richtung Orsbach.

Nach 400 Metern geht es nach links weiter den Herzogweg hinauf. Diesem Höhenweg folgen wir geraume Zeit — mit weitem Blick über Aachen. Wer die Wanderung im „Sieben Quellen Hof“ ausklingen lassen möchte, wandert an der nächsten Abzweigung links abwärts. Wer ohne Umweg zurück zum Parkplatz gehen möchte, folgt dem Herzogweg über die Abzweigung (Rohrbergweg) hinweg und biegt an der Kreuzung (Schlangenweg) links ab. Hier geht es — nur noch abwärts — zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

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