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Horrorfilm „Countdown“: US-Grusel rund um Sterbe-App

Horrorfilm „Countdown“ : US-Grusel rund um Sterbe-App

Der Horror geht in dem Film „Countdown“ von einer App aus. Sie ist in der Lage, das Sterbedatum des jeweiligen Nutzers auf die Sekunde genau vorherzusagen.

Während im Kino nebenan hoffentlich Meisterwerke von Terrence Malick und Ken Loach starten, schraubt die wöchentliche Dosis Horror die niedrigen Erwartungen in dieses Genre weiter runter: „Countdown“ ist ein Film, der sich nicht mal die Mühe macht, sein Countdown-Konzept durch einen Titel zu ersetzen. Eine ach-so-spaßige Handy-App zählt die eigene Lebenszeit runter, und wenn man probiert, daran zu tricksen, kommt ein böser Dämon vorbei.

„Countdown“ liefert wieder das übliche Teenager-Abmurksen gemäß „Final Destination“. Fröhlich flackern die Neon-Röhren, während man immer mehr vom mysteriösen Wesen sieht, das die Freunde pünktlich umbringt. Nicht mal die schematischen „Spannungs-Momente“ sind hier spannend. Es gibt eine kleine Romanze und dann sorgt ein unkonventioneller Priester noch für etwas Exorzismus. Denn im Computer-Code stecken ein paar böse lateinische Sprüche und diese Sprache ist eindeutig des Teufels. Während man bei solchen erbärmlichen Filmchen höchsten sanft entschlummert.

USA 2019 Regie: Justin Dec, mit Elizabeth Lail, Jordan Calloway 91 Min. FSK ab 16

Aachen: Cinekarree

Alsdorf: Kinopark

Düren: Lumen