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Die Kino-Highlights von Januar bis März 2020

Neue Filme 2020 : Die Kino-Highlights von Januar bis März

Im Jahr 2020 erwarten die Kinofans wieder viele neue Filme. Es starten heißerwartete Sequels, neue Produktionen, Realfilme, animierte Produktionen und von Action über Humor bis Grusel ist auch wieder alles dabei. Wir stellen unsere Highlights in diesem Jahr vor.

Ein ganzes Kinojahr ist ziemlich lang und bietet viele verschiedene Filme. Daher folgt nun zunächst der Blick auf das erste Quartal. Viel Spaß mit unseren Highlights von Januar bis März!

The Grudge (9. Januar)

Wann immer ein US-amerikanisches Remake zu einem gelungenen nichtenglischsprachigen Film gemacht wird, ist Skepsis angebracht – bei „The Grudge“ umso mehr, denn der Horrorfilm ist bereits das Reboot einer solchen US-amerikanischen Neuverfilmung: eines Films von 2004, der ein Remake des japanischen „Juon“ ist.

Was allerdings für „The Grudge“ spricht: Sam Raimi („Evil Dead“) hat ihn produziert. Eine junge Polizistin muss in einem verfluchten Haus ermitteln. Glaubt man den bisherigen Kritiken, bietet der Film gut gemachten Grusel und einige gelungene Schockeffekte.

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The Grudge, seit dem 9. Januar 2020, mit Andrea Riseborough, Demian Bichir und John Cho, Regie: Nicolas Pesce

Underwater – Es ist erwacht (9. Januar)

Ein Team internationaler Wissenschaftler ist auf Unterseemission im Ozean. Bei einem Seebeben dringt Wasser ins U-Boot ein und das Team ist gezwungen, sich zu Fuß zurück zur Station zu machen. Auf ihrem Spaziergang auf dem Grund des Ozeans gibt es dann aber noch ein weiteres Problem neben dem knappen Sauerstoffvorrat: Das Beben hat auch ein Unterseewesen geweckt, dass den Wissenschaftlern nicht wohlgesonnen ist.

Regisseur William Eubank verpasst Kristen Stewart einen wasserstoffblonden Pixie-Schnitt und verlegt eine uralte Grusel-Thematik (Unterwassermonster) an einen relativ unverbrauchten Ort (Meeresgrund).

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Underwater – Es ist erwacht, seit dem 9. Januar 2020, mit Kristen Stewart und Vincent Cassel, Regie: William Eubank

Bad Boys for Life (16. Januar)

„Bad boys, bad boys, whatcha gonna do, whatcha gonna do, when they come for you …” 1995 schickte Action-Regisseur Michael Bay seine „Harten Jungs“ das erste Mal auf die Straßen. Will Smith und Martin Lawrence übernahmen die Rollen der Drogenfahnder Mike Lowrey und Marcus Burnett. Die Mischung aus Michael-Bay-typischer Action und dem Witz der beiden Hauptdarsteller begeisterte die Kinozuschauer weltweit.

Für Will Smith, der bis dahin vor allem als „Prinz von Bel-Air“ bekannt war, wurde die Produktion zum Sprungbrett als internationaler Kinostar. Es folgten „Independence Day“, „Men in Black“, „Der Staatsfeind Nr. 1“ und viele mehr.

Auf eine Fortsetzung von Bad Boys mussten die Fans bis 2003 warten. Doch die lange Wartezeit hatte sich gelohnt. Auch der Nachfolger wusste Smith und Lawrence wieder gekonnt in Szene zu setzen, zusätzlich machte die von Gabrielle Union gespielte Sydney Burnett als Schwester von Marcus dem Männerduo Konkurrenz. Die nahm ihre Rolle übrigens 2019 im Serien-Spin-Off „L.A.'s Finest“ an der Seite von Jessica Alba wieder auf.

25 Jahre nach dem ersten Teil, vielen Ankündigungen, Verschiebungen, Absagen, Gerüchten und Spekulationen kommt nun mit „Bad Boys for Life“ der von Fans langersehnte dritte Teil in die Kinos. Dieses Mal allerdings nicht unter der Regie von Michael Bay, das Ruder haben nun Mal Adil El Arbi und Bilall Fallah übernommen (die beiden sollen auch Beverly Hills Cop 4 inszenieren). Doch die Trailer versprechen weder typische „Bad Boys“-Action. Die beiden Buddy-Cops arbeiten nach vielen Jahren nicht mehr zusammen, beide sind etwas in die Jahre gekommen, Marcus ist Polizeiinspektor, Mike hingegen befindet sich mitten in einer Midlife-Crisis. Doch als albanische Söldner auftauchen, müssen die beiden wieder zusammenarbeiten.

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Bad Boys for Life, ab dem 16. Januar 2020, mit Will Smith und Martin Lawrence, Regie: Mal Adil El Arbi und Bilall Fallah

1917 (16. Januar)

Der von „Bond“-Regisseur Sam Mendes inszenierte Kriegsfilm „1917“ scheint mit Blick auf den Trailer und bisherigen Kritiken ein mitreißendes Erlebnis zu sein.

In nur einer Einstellung erzählt er die Geschichte zweier Unteroffiziere im Ersten Weltkrieg, die einen eigentlich unmöglichen Auftrag bekommen: Sie sollen sich zu einer entfernten Kompanie durchschlagen und sie vor einer Falle warnen.

Bei den Golden Globes räumte „1917“ zwei der wichtigsten Preise ab, für den besten Film und für die beste Regie. Auch für die Oscars gilt er als einer der Favoriten.

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1917, ab dem 16. Januar 2020, mit George MacKay, Benedict Cumberbatch und Mark Strong, Regie: Sam Mendes

Birds of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn (6. Februar)

„Alles fing an, als der Joker und ich Schluss gemacht haben.“ 2016 brachte DC im Rahmen seines DC Extented Universe (DCEU), was dem Vorbild des Konkurrenten Marvel nacheifern sollte, das „Suicide Squad“ in Stellung. Doch der Film von David Ayer überzeugte weder Kritiker noch Fans. Das Heldenteam aus Schurken wird demnächst von „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn rebootet, das DCEU in seiner damaligen Form ist Geschichte. Die DC-Helden sollen zwar noch irgendwie in einem Filmuniversum leben, aber unabhängige und für sich stehende Abenteuer erleben.

„Aquaman“ Jason Momoa hat es vorgemacht, „Wonder Woman“ Gal Gadot steht auch schon bereit für ihren zweiten Solo-Auftritt und auch die positive Überraschung aus „Suicide Squad“ wird nun mit einem eigenen Film belohnt: Margot Robbies Harley Quinn.

In „Birds of Prey“ wird sie sich mit weiteren DC-Schurkinnen zusammentun, ihre On-Off-Beziehung mit dem Joker scheint endgültig vorbei – zumindest wird Jared Letos Version aus „Suicide Squad“ keinen Auftritt haben. Bei den Zuschauern stieß seine Interpretation des „Clown Prince of Crime“ auch nicht überall auf Zustimmung, zudem feierte DC mit Joaquin Phoenix im Standalone-Film „Joker“ große Erfolge.

Aber zurück zu den „Raubvögeln“: Einige Jahre nach den Ereignissen aus „Suicide Squad“ formiert die ehemalige Ärztin des Arkham Asylum Harleen Quinzel aka Harley Quinn eine schlagfertige Truppe bestehen aus Black Canary, Huntress und Renee Montoya um sich. Ihr Ziel: die junge Cassandra Cain vor dem Verbrecher Black Mask beschützen. Der wird übrigens von „Obi-Wan Kenobi“ Ewan McGregor gespielt. Böser Humor und fulminante Action sind auf jeden Fall vorprogrammiert.

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Birds of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn , ab dem 6. Februar 2020, mit Margot Robbie und Ewan McGregor, Regie: Cathy Yan

Intrige (6. Februar)

Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts: Offizier Alfred Dreyfus wird des Verrats bezichtigt und ins lebenslange Exil auf eine Atlantikinsel geschickt. Dennoch sickern weiter Informationen an die Deutschen durch – der Hauptspion scheint also weiterhin auf freiem Fuß zu sein. Der Leiter der militärischen Spionageabwehr kommt einem Netzwerk antisemitischer Korruption auf die Schliche. Er lässt einen befreundeten Schriftsteller einen offenen Brief an den französischen Präsidenten schreiben, um die wahren Hintergründe der Affäre offenzulegen. Der Brief erscheint in der Tageszeitung L’Aurore.

Roman Polanski verfilmte mit dessen Unterstützung einen Roman des britischen Autors Robert Harris. Die beiden hatten bereits für „The Ghostwriter“ zusammengearbeitet. Bei den Filmfestspielen in Venedig wurde der aufwendige Historienfilm bereits mit Preisen überhäuft. Kritiker loben, das die Geschichte trotz des historischen Rahmens Themen von großer Aktualität aufgreift: wachsender Faschismus und Antisemitismus und die Rolle der Presse.

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Intrige, ab dem 6. Februar 2020, mit Jean Dujardin und Vincent Grass, Regie: Roman Polanski. Wer nicht mehr warten kann, kann sich die französische Originalversion (J’accuse) bereits in Belgien anschauen, zum Beispiel im Ciné Versailles in Stavelot (bei Malmedy) ansehen.

Bombshell (6. Februar)

Charlize Theron, Margot Robbie und Nicole Kidman lehnen sich als Nachrichtensprecherinnen beim konservativen US-Nachrichtensender Fox gegen Robert Ailes auf, der das Programm für Rupert Murdoch konzipiert und es zum erfolgreichsten Nachrichtensender der USA gemacht hat.

Der Film beruht auf einer wahren Geschichte: Das populistische Bild, dass Donald Trumps heutiger Haus- und Hof-Sender nach außen vertritt, scheint auch die Strukturen hinter den Kulissen zu durchdringen: Ailes soll mehrere weibliche Kolleginnen sexuell belästigt haben. Im Film macht Gretchen Carlson (Nicole Kidman) das öffentlich und hofft, dass auch andere ihre eigenen Fälle öffentlich machen. Gelingt es ihr, Ailes zu Fall zu bringen?

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Bombshell, ab 6. Februar 2020, mit Nicole Kidman, Charlize Theron und Margot Robbie, Regie: Jay Roach.

Fantasy Island (6. Februar)

Sie haben einen begehrten Preis gewonnen: Einen Aufenthalt auf Fantasy Island. Angekommen auf der traumhaften Karibik-Insel wird fünf Menschen versprochen, dass all ihre Fantasien war werden können. Der eine will ein bisschen Action, die anderen ein Leben voller Pool-Partys, einen Moment rückgängig machen, den sie bereuen oder sich an jemandem rächen.

Schaut man, was Filmproduzent Jason Blum sonst so produziert hat („Halloween Kills“; „Die „Purge“- und die „Paranormal Activy“-Reihe), wird klar: Aus der Trauminsel wird bald eine Alptrauminsel werden. Die Gewinner finden sich in Szenarien wieder, die ziemlich markabere Fantasien von jemand anderem zu sein scheinen – kommen die vielleicht aus dem Inneren der Insel selbst?

Der Trailer verspricht Popcorn-Kino mit Schock-Momenten, subtilem Trash-Faktor und einem illustren Cast: Neben Maggie Q. („Designated Survivor“) sind Lucy Hale („Pretty Little Liars“) und Kim Coates („Sons of Anarchy“) mit dabei. Der Film basiert auf der gleichnamigen Serie aus den 70ern, die in den 90ern bereits neu aufgelegt wurde.

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Fantasy Island, ab 6. Februar, mit Lucy Hale, Maggie Q., Michael Peña, Regie: Jeff Wadlow

Sonic The Hedgehog (13. Februar)

Der blaue Igel erblickte 1991 das Licht der Welt und ist bis heute das Maskottchen des Spieleherstellers Sega. Was Mario für Nintendo ist, ist Sonic für das Unternehmen aus Tokio. Neben seinen eigenen Videospielen absolvierte Sonic auch Auftritte in anderen Games, erschien als Comic und in Fernsehserien.

Ursprünglich sollte Sonic das Symbol für die Geschwindigkeit von Segas Spielkonsolen sein, wurde aber schnell zum Aushängeschild des Unternehmens und lieferte sich jahrelang ein enges Rennen mit Mario um den Titel der beliebtesten Spielefigur. In den meisten Adaptionen ist Sonic ein Igel im Teenager-Alter, superschnell und hat meist einen frechen Spruch für seine Gegner auf den Lippen.

Im Herbst 2016 wurde bekannt, dass Sonic auch das Kino erobern sollte. Im Sommer 2018 wurde Jim Carrey („Ace Ventura“, „Dumm und Dümmer“, „Die Maske“) für die Produktion gewonnen. Seine Rolle: die des wahnsinnigen Wissenschaftlers und Eierkopfs Dr. Ivo „Eggman“ Robotnik.

Doch schon das erste Poster zur Realverfilmung stieß bei den Sonic-Fans auf wenig Gegenliebe. Obwohl nur eine Silhouette zu erkennen war, störten sich die Anhänger des blauen Igels an den verstörend muskulösen Beinen, einem viel zu groß wirkenden Kopf und seelenlosen Knopfaugen.

Ende April 2019 erschien der erste Trailer und das Internet kochte über vor Reaktionen. Aus Sicht von Regisseur Jeff Fowler waren es leider durchweg negative. Nur wenige Tage später gab Fowler über Twitter bekannt, dass er sich das Feedback der Fans zu Herzen nehmen und seinen animierten Sonic überarbeiten würde. Im November 2019 kam der überarbeitete Trailer raus und besänftigte die zornigen Fans. Ihr Aufschrei war erhört worden, die neue Sonic-Version sah nun so aus, wie man den Kult-Igel kennt.

Nicht immer reagieren Filmstudios so schnell auf Fankritik. Noch seltener gehen sie so sehr auf Wünsche ein. Bei Sonic war aber genau das der Fall, was sicher für einige Zuschauer mehr in den Kinos sorgen dürfte. Storytechnisch werden sie Sonic sehen, der in unsere Welt „katapultiert“ und anschließend vom bösen Dr. Robotnik gejagt wird. Es wird viel Tempo geben. Sehr viel Tempo. Action. Und Humor.

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Sonic The Hedgehog, ab dem 13. Februar 2020, mit Jim Carrey und Julien Bam, Regie: Jeff Fowler

Der Unsichtbare (27. Februar)

1897 erschien der Roman „Der Unsichtbare“ von H. G. Wells. Darin macht sich ein Wissenschaftler unsichtbar, was er aber nicht mehr rückgängig machen kann. Zunächst zieht er aufs Land, lebt abgeschieden und verlässt sein Haus nur in Gewänder gehüllt. Nach und nach kommt es aber zum moralischen Verfall. Er nutzt seine Unsichtbarkeit für Diebstähle und mordet sogar.

Die Grundidee wurde über die Jahre immer wieder aufgegriffen und für verschiedenste Formate adaptiert. Eine der bekanntesten Filmeversionen ist sicher „Hollow Man“ mit Kevin Bacon in der Hauptrolle.

Im Februar 2020 kommt nun eine weitere moderne Adaption in die Kinos. In der Hauptrolle ist dieses Mal Elisabeth Moss, bekannt aus „Mad Men“ und „The Handmaid’s Tale“, zu sehen. Sie spielt Cecilia Kass, die sich von ihrem gewalttätigen Freund trennt. Mit ihrer Schwester, ihrem Kindheitsfreund und seiner Tochter taucht sie schließlich unter, woraufhin sich ihr Ex-Freund das Leben nimmt. Sie erbt einen beträchtlichen Teil seines Vermögens, doch zeitgleich häufen sich unheimliche Vorfälle um sie herum. Nach und nach kommt sie zu der festen Überzeugung, dass ihr Ex-Freund seinen Tod nur vorgetäuscht hat und sie nun als Unsichtbarer terrorisiert.

Grusel- und Mystery-Fans dürften an der Neu-Interpretation ihre Freude finden. Verliert Cecilia ihren Verstand oder hat sie tatsächlich recht mit ihrer Vermutung eines unsichtbaren Ex-Freunds? Inszeniert wird das Ganze übrigens von Leigh Whannell, einem der Masterminds hinter „Saw“.

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Der Unsichtbare, ab dem 27. Februar 2020, mit Elisabeth Moss und Oliver Jackson-Cohen, Regie: Leigh Whannell

The Gentlemen (27. Februar)

Der Trailer erinnert an „Bube, Dame, König, Gras“ und „Snatch“. Und auch seinen „King Arthur“-Hauptdarsteller Charlie Hunnam recyclet Regisseur Guy Ritchie für seinen neuen Film „The Gentlemen“. Ein US-Drogenboss (Matthew McConaughey) hat sich in London ein Marihuana-Imperium aufgebaut, das er jetzt veräußern möchte. Das ruft seine Konkurrenz auf den Plan: Alle wollen ein Stück vom Kuchen.

Der Trailer verrät noch nicht allzu viel über den Plot, verspricht mit einem Top-Cast (neben Hunnam und McConaughey unter anderem Colin Farrell, Hugh Grant und Eliot Sumner) und Wortwitz aber zu einem unterhaltsamen Streifen zu werden.

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The Gentlemen, ab dem 27. Februar, mit Charlie Hunnam, Matthew McConaughey, Michelle Dockery, Steve Barnett, Regie: Guy Ritchie

Die Känguru-Chroniken (5. März)

Bücher, Hörbücher, Lesungen, ein Spiel, ein Theaterstück – und jetzt auch noch ein Kinofilm mit animiertem Beuteltier? Eins muss man Autor Marc-Uwe Kling lassen: Er weiß, das Potenzial seines Stoffs optimal zu nutzen. Aber: Der Erfolg scheint ihm recht zu geben. Die Kinotickets für die Vorpremieren gingen bereits im Weihnachtsgeschäft weg wie geschnitten Brot.

Die Anekdoten um ein sprechendes, kommunistisches Känguru und seinen Mitbewohner Marc-Uwe Kling sind so humorprägend lustig und auf watteweiche Art gesellschaftskritisch, dass sich offenbar so gut wie jeder davon angesprochen fühlt. Und jetzt alle zusammen: „Scheißverein! So eiiiiin .. Scheißvereiiiin!“

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Die Känguru-Chroniken, ab 5. März, mit Dimitrij Schaad und Rosalie Thomass, Regie: Dani Levy

A Quiet Place 2 (19. März)