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Empfehlung des Tages: Filmtipps, die wir uns gegenseitig gegeben haben

Empfehlung des Tages : Filmtipps, die wir uns gegenseitig gegeben haben

In dieser Woche haben wir besondere Filmtipps für Sie: Filme, die wir selbst zum ersten Mal gesehen haben, nachdem sie uns von unseren Kolleginnen und Kollegen aus dieser Reihe vorgeschlagen worden waren. Was dabei rauskam: Lesen Sie selbst!

Seit dem Start der Coronavirus-Krise geben wir hier jede Woche Film- und Serientipps für die Freizeit. In der Regel empfehlen wir dabei Werke, die wir selbst (mehrfach) gesehen haben und Ihnen guten Gewissens an die Hand geben können. In dieser Woche haben wir uns allerdings für ein kleines Experiment entschieden. Aus den Reihen derer, die hier regelmäßig Filme und Serien empfehlen, haben wir per Losverfahren Pärchen gebildet. Die haben sich dann gegenseitig jeweils einen Film an die Hand gegeben, den es dann zu bewerten galt. Dabei herausgekommen ist ein bunter Mix aus Kultfilmen wie „True Romance“, der Jugendbuchverfilmung „Maze Runner“, der filmischen Fortsetzung der beliebten Serie „Sex and the City“ oder der Gründungsgeschichte von McDonalds („The Founder“). Zu jeder Bewertung gibt es den Grund des Empfehlers vorab.

Viel Spaß mit unseren Empfehlungen, die wir uns gegenseitig gegeben haben.

The Founder

Warum dieser Film empfohlen wurde:

„I've got two words that i want you all to remember. They're very important. And if I leave you with anything, I'm gonna leave you with these two words. And those two words are: I'm Batman.“ Mit diesen Worten beendete Michael Keaton 2018 eine Ansprache an Studierene in Ohio. Und Keaton wird nach 1989 und 1992 im kommenden "The Flash"-Film tatsächlich noch einmal den Umhang schnüren, der ihn einst weltberühmt gemacht hat. Nach seiner Zeit als Dunkler Ritter wurde es um den Schauspieler etwas ruhiger, ehe ihm mit „Birdman“ 2014 ein grandioses Comeback gelang. Darin spielt er ausgerechnet einen Schauspieler, der einst als Superheld Weltruhm erlangte. Zufall? 2016 zeigte er dann als Ray Kroc seine Klasse in „The Founder“, der Hintergrundgeschichte zur berühmtesten Fast-Food-Kette der Welt: McDonald’s. Der Film zeigt, dass nicht alles so golden glänzt wie das große „M“ an jeder Filiale, dass jeder Erfolg auch Verlierer mit sich bringt und dass Michael Keaton mehr ist als nur „Batman“ – auch wenn das schon ziemlich cool ist. (bph)

Die Bewertung:

Der schönste Schauspieler ist Michael Keaton nun wirklich nicht – und in „The Founder“ auch kein besonders charismatischer. Das passt zunächst einmal zur Rolle des vielfach gescheiterten, zu Beginn des Films als Mixer-Vertreter durch die USA tingelnden Ray Kroc. Die Ehefrau wirft ihm vor, dass er nie zu Hause ist, und die reichen Freunde im Country Club machen sich über seine ständig neuen Geschäftsideen lustig, von denen noch keine so richtig gezündet hat.

Als ein Kunde eine ungewohnt große Mixer-Bestellung macht, fährt Kroc quer durchs Land nach San Bernadino und entdeckt an seinem Ziel das Restaurant-Konzept von Dick und Mac McDonald. Die Brüder verkaufen 15-Cent-Burger an einem Selbstabholer-Tresen. Kein Besteck, kein Geschirr, keine Bedienung, keine Wartezeit – um 1950 ist das so innovativ, dass man es den Kunden erst einmal erklären muss. Dick und Mac, die ihrerseits auch schon mehrere Misserfolge zu verzeichnen haben, haben für ihr Restaurant das sogenannte Speedee System entwickelt: Ein perfekt ausgeklügeltes Konzept für die zeit- und platzoptimierte, eine konstante Qualität absichernde Zubereitung von Burgern und Fritten.

Kroc kann kaum glauben, dass die Brüder das Erfolgsrezept – die Kunden rennen ihnen die Bude ein – nur für die eine Filiale nutzen und wittert den großen Wurf, den er sich schon so lang wünscht. Er bearbeitet die McDonald-Brüder, die auf finanzielle Sicherheit bedacht sind und befürchten, die Qualität aus der Ferne nicht kontrollieren zu können – so lang, bis sie einer Franchise-Gründung zustimmen. Es kommt, wie es kommen muss: Nachdem sich der Erfolg der Kette schnell einstellt, will Kroc mehr Profit und setzt sich in den Kopf, die Gründer auszubooten. Der Aufstieg des McDonald’s-Imperiums ist eine hochspannende Geschichte, die „The Founder“ amüsant und kurzweilig erzählt.

Neben Keaton glänzen Nick Offerman als Dick McDonald und Linda Cardellini („Dead to Me“) als Joan Smith – der Frau des Finanzberaters, der Kroc die entscheidenden Tipps gibt, die ihn zum Alleinherrscher über McDonald’s machen. Achja: Warum Keatons Kroc auf seine Umgebung so charmant zu wirken scheint, dass sich Geschäftswelt und Presse im Nu um in reißen, und dass Joan Smith sich Hals über Kopf in ihn verliebt und für ihn ihren Mann verlässt – das wird dem Zuschauer nicht ganz klar. Auch für Boykottierer der Fast-Food-Kette ist „The Founder“ dennoch ein absolut sehenswerter Film. Solide drei Popcorn-Tüten. (kt)

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The Founder, 2016, von John Lee Hancock, u. a. mit Michael Keaton, Nick Offerman und John Carroll Lynch, 115 Minuten, verfügbar im Stream bei folgenden Anbietern: Sky (im Abo ab 9,99 € im Monat), Amazon (im Abo ab 3,98 € im Monat, Kaufen: 3,98 €, Leihe: 2,99 €), Maxdome (Kauf: 7,99 €, Leihe: 2,99 €), iTunes (Kaufen: 3,99 €), Google Play (Leihe: 2,99 €)

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The Revenant – Der Rückkehrer

Warum dieser Film empfohlen wurde:

Selten wurde der Überlebenskampf vom Menschen in der Natur so echt, authentisch und haptisch inszeniert wie in dem Prä-Western „The „Revenant“. Nicht die Menschen sind hier in erster Linie der Feind, sondern die gefährliche Wildnis. Die Kamera ist immer nah am Boden und schwebt in langen Einstellungen durch die Landschaft mit den Protagonisten mit. Die Kälte, die Nässe und die Brutalität der Natur macht Regisseur Alejandro G. Iñárritu so für den Zuschauer fühl- und erfahrbar. Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio hat in der unwirtlichen Landschaft vollen Körpereinsatz gezeigt, wenn er bei eisigen Minusgraden durch den Schnee und kaltes Wasser robbte, sodass er hierfür endlich seinen heißersehnten Oscar erhielt. „The „Revenant“ ist ein technisch, dramaturgisch und schauspielerisch brillantes Meisterwerk. (bwi)

Die Bewertung:

Ein Mann, der einfach nicht sterben will – und den scheinbar nichts und niemand töten kann. Das ist die simple Geschichte von „The Revenant – Der Rückkehrer“. Der Zuschauer begleitet Leonardo DiCaprio bei seiner Paraderolle auf einem Höllenritt: Frau und Sohn werden brutal ermordet, er von einem Grizzlybären zerfetzt, von Einheimischen verfolgt und in Stücke gerissen im Nirgendwo liegen gelassen. Doch natürlich kann ihm all das nichts anhaben, er kämpft sich zurück ins Leben und begibt sich auf einen Rachefeldzug gegen den einen Mann, dem er all das zu verdanken hat (Lichtblick: Tom Hardy).

Dabei ist nichts Aufregendes an „The Revenant“ – der Zuschauer weiß von der ersten Sekunde an, wie der Film ausgehen wird. Über die zahlreichen unnötigen Gewaltexzesse tröstet dann auch nicht DiCaprios schauspielerische Glanzleistung, die ihm endlich den langersehnten Oscar einbrachte, hinweg. Testosteronüberschuss gepaart mit einer dünnen Story samt überschaubarer Aussage. Imposanter Film? Ja. Muss ihn deshalb jeder gut finden? Nein. (mepo)

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The Revenant – Der Rückkehrer, 2015, von Alejandro G. Iñárritu, u. a. mit Leonardo DiCaprio, Tom Hardy, Domhnall Gleeson und Will Poulter, 156 Minuten, verfügbar im Stream bei folgenden Anbietern: Netflix (im Abo ab 7,99 € im Monat), Amazon (Kaufen: 5,99 €, Leihe: 3,99 €), Maxdome (Kaufen: 9,99 €), iTunes (Kaufen: 5,99 €. Leihe: 3,99 €), Google Play (Kaufen: 9,99 €, Leihe: 3,99 €)

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Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth

Warum dieser Film empfohlen wurde:

Ein spannender Film mit überraschendem Ausgang, der Lust auf die Fortsetzung macht: „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ basiert auf einem Jugendbuch, bietet aber mit interessanten Charakteren und Gruppendynamiken auch Stoff für Zuschauer, die die Dystopie nicht mehr in der Schule behandeln. Die zwischenmenschlichen Spannungen rund um einen immer wiederkehrenden Zwiespalt – Wunsch nach Freiheit und Erhalt des Systems – geben den Blick frei auf Verhaltensweisen in einer kleinen, in sich geschlossenen Gruppe. (can)

Die Bewertung:

„Was, wenn Thomas recht hat?“, „Ich riskiere lieber mein Leben da draußen, als hier drin zu sterben.“, „Du wirst ihn ihnen selber geben. Weißt du noch?! Das habe ich dir gesagt.“, „Wir gehören nicht hierher.“ Sätze aus dem Science-Fiction-Drama „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ (2014). Sätze, die auch jedem x-beliebigen anderen Film, in dem Pathos als Krücke für Einfallslosigkeit herhalten muss, hätten entnommen werden können. Dass sie aus jugendlichem Munde stammen, mag auf manche charmant wirken, auf alle anderen wirken sie wie Worte von Kindern, die zu viel in die Röhre geschaut haben.

Zum Kontext: Thomas (Dylan O’Brien) erwacht ohne Erinnerung auf einer wenige Hektar großen Lichtung. Ein Aufzug brachte ihn zu diesem Ort, der durch einen Wald, hohe Mauern und ein riesiges Labyrinth eingegrenzt ist. Reges Treiben herrscht hier: Dutzende gleichaltrige Jungs waren, wie er bald erfahren wird, nacheinander vor ihm an diese Stelle gekommen. Sie erinnern sich ebenso wenig wie er an ein Leben davor und versuchen einen Ausweg aus der „Gefangenschaft“ zu finden.

Die Lösung scheint das Labyrinth zu sein, das wie von Geisterhand tagsüber seine Pforten öffnet und mit Einbruch der Dunkelheit wieder schließt. Darüber hinaus lauern zwischen den sich regelmäßig verschiebenden Wänden sogenannte Griever. Die Hybrid-Monster, halb Maschine, halb Spinne, machen Jagd auf die Mutigen, die sich trauen, das Labyrinth zu erkunden. Thomas, der „Frischling“, entpuppt sich schnell als mutig und übernimmt zum Missfallen einiger Schicksalsgenossen Verantwortung. Dank seines Einsatzes kommen die Jugendlichen der Aufklärung des Rätsels immer näher. Gelingt ihnen am Ende die Flucht?

In seinem Regiedebüt setzt Wes Ball alles auf Spannung. Das Publikum will ebenso wie die Figuren in der Romanverfilmung wissen: Was soll das Ganze? Und ebenso wie die Figuren ist das Publikum gefangen – in dieser Frage. Freiheit würde eine starke Pointe bedeuten, die das Geplänkel davor wettzumachen vermag. Die gibt es leider nicht. Im Gegenteil: Ball löst am Ende zunächst anscheinend auf, nur um dann via Cliffhanger eine Fortsetzung anzukündigen. Das ist schlichtweg dreist.

Was bleibt, ist eine Handlung, die sich viel zu lange in einem Labyrinth, wo es um Monster, Kämpfen und Retten geht, vollzieht. Dazu Charaktere, die viel zu sehr an Highschool erinnern: Da ist Thomas, der Neue, der Sportliche, der Clevere, der Beliebte, der Mutige. Da ist Gally (Will Poulter), der eifersüchtige Quarterback. Und da ist Chuck (Blake Cooper), der pausbäckige loyale Freund des Neuen, der heimliche Held. Mehr Tiefe sucht man in der Teenager-Dystopie vergebens. (kit)

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Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth, 2014, von Wes Ball, u. a. mit Dylan O’Brien, Kaya Scodelario, Thomas Brodie-Sangster und Will Poulter, 113 Minuten, verfügbar im Stream bei folgenden Anbietern: Netflix (im Abo ab 7,99 € im Monat), Amazon (Kaufen: 9,99 €, Leihe: 2,99 €), Maxdome (Kaufen: 9,99 €, Leihe: 2,99 €), iTunes (Kaufen: 9,99 €, Leihe: 3,99 €), Google Play (Kaufen: 9,99 €, Leihe: 3,99 €)

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Sex and the City – Der Film

Warum dieser Film empfohlen wurde:

Vier Frauen, mehrere Jahre und ein riesiger Kult: Die 90er-Jahre-Serie „Sex and the City“ hat die Massen weltweit begeistert. Zu Recht, denn die Geschichte um die New Yorker Frauen Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), Samantha Jones (Kim Cattrall), Charlotte York (Kristin Davis) und Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) beinhaltet alles, was das Herz begehrt: Ihre Liebesbeziehungen, Freundschaften, Hochs sowie Tiefs – und all das in einer der glamourösesten Städte dieser Welt. Dabei deckt „Sex and the City“ kritisch die Klischees von Geschlechterverhältnissen auf und geht gleichzeitig spielerisch mit den Rollenzuschreibungen um. Dasselbe gilt für den Kinofilm, der vier Jahre nach dem Ende der Serie anknüpft und zeigt, wie die Frauen sich weiterentwickelt haben. Viel Witz, Lebensweisheiten und jede Menge Spaß! (mepo)

Die Bewertung:

Wer Lust hat auf zweieinhalb Stunden Belanglosigkeit, ist bei „Sex and the City – Der Film“ (2008) genau richtig. Klischeehaftes Gekreische und ebensolche Gespräche über Hochzeit, Mode und Männer (kurz: labels and love) machen den Großteil dieser Komödie aus – wobei man den Film kaum als Komödie bezeichnen möchte, ist er doch überhaupt nicht witzig (außer man steht auf billige Botox- und Durchfall-Witze). Und das ist unverzeihlich: Fehlende Komik ist der Todesstoß für jede Komödie.

Ein ernstzunehmendes Drama ist „Sex and the City – Der Film“ aber ebensowenig, da er keineswegs lebensnah oder authentisch ist. Man hat sich keinerlei Mühe gegeben, den Figuren etwas Tiefe zu verleihen. Wenn Carrie von ihrem Mr. Big am Altar stehengelassen wird, reicht ein schlichtes „Ich kann das nicht“ seinerseits als Erklärung. Einen plausiblen Grund für sein Handeln auszudenken, war den Filmemachern offensichtlich zu kompliziert, die beiden sollen sich schließlich nach zweistündigem Trauern und Wütendsein wieder Happy-End-konform in die Arme schließen – ohne dass es allzu große Änderungen gegeben hätte. Von Romantik ist dabei auch weit und breit nichts zu spüren.

Statt auf genaue Figurenzeichnung konzentriert sich der Film lieber auf endlose Shopping- und Mode-Sequenzen ohne Inhalt und leere witzlose Frauengespräche. Dabei werden wenigstens echte Werte transportiert: gewaxte Frauen, teure Schuhe und Taschen, übergroße Kleidungsschränke und Apartment-kaufende Männer ...

Paradoxerweise – schließlich ist „Sex and the City – Der Film“ ein Frauenfilm über Frauen für Frauen – sind die Männer eigentlich die interessanteren Charaktere. Warum lässt Mr. Big seine große Liebe vorm Altar stehen? Warum (und mit wem??) betrügt Steve seine Frau, obwohl er sie doch offenbar liebt? Dies sind durchaus spannende Fragen, die man in einer intelligenten Komödie interessant und spritzig beleuchten könnte. Die Antworten hätten allerdings durchdachter sein müssen als „Es soll um uns gehen“ und „Wir hatten schon so lange keinen Sex mehr“.

Allein eine Szene ist witzig umgesetzt: Samantha will ihren Freund am Valentinstag mit etwas Besonderem überraschen: Nackt liegt sie auf dem Tisch, Sushi über ihrem Körper verteilt. Problem ist nur: Er verspätet sich um drei Stunden. Was tun? Bleibt man so lange liegen, bis er irgendwann dann doch kommt? Oder räumt man alles wieder auf? Szenen solcher Art, in denen häufig gesehene Klischeebilder gegen den Strich gebürstet und mit der Realität konfrontiert werden, hätte man sich mehr gewünscht. Leider bleibt diese Szene die Ausnahme. Ansonsten bedient der Film die Klischees anstatt sie klug infrage zu stellen.

So bleibt am Ende weder Euphorie noch richtiger Ärger über diesen Film. Er verschwindet eher in der Bedeutungslosigkeit. Für Fans der Serie mag der Film wenigstens Nostalgie bedeuten. Wer die Serie nicht kennt, hat nicht mal diesen Trost ... (bwi)

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Sex and the City – Der Film, 2008, von Michael Patrick King, u. a. mit Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Cynthia Nixon und Kristin Davis, 145 Minuten (Extended Cut), verfügbar im Stream bei folgenden Anbietern: Sky (im Abo ab 9,99 € im Monat), Netflix (im Abo ab 7,99 € im Monat), Amazon (Kaufen: 7,79 €, Leihe: 1,94 €), Maxdome (Kaufen: 9,99 €, Leihe: 3,99 €), iTunes (Kaufen: 9,99 €, Leihe: 3,99 €), Google Play (Kaufen: 7,79 €, Leihe: 1,94 €)

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True Romance

Warum dieser Film empfohlen wurde: