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Tipps aus der Redaktion: Fesselnde Filmreihen

Tipps aus der Redaktion : Fesselnde Filmreihen

Bleiben Sie zu Hause! Schützen Sie sich und andere! Das ist die Leitlinie der Corona-Krise. Doch was macht man den ganzen Tag zu Hause? Wie wäre es mal wieder mit einer Filmreihe? Wir stellen ein paar unserer liebsten Serien der großen Leinwand vor.

Indiana Jones

Hut, Peitsche und eine große Angst vor Schlangen – bei diesem Archäologieprofessor mit Abenteuerlust kann es sich nur um einen handeln: Dr. Henry Walton Jones Jr., besser bekannt als Indiana Jones.

Nach einer Idee von Produzent George Lucas und Regisseur Steven Spielberg entstand 1981 mit „Jäger des verlorenen Schatzes“ der erste von bisher vier „Indiana Jones“-Filmen. Gleich zu Beginn folgt man Indy in einen alten Tempel, findet mit ihm einen Schatz, muss Fallen ausweichen und vor einer riesigen Steinkugel flüchten. Professoren sind langweilige Redner im Hörsaal? Nicht so Professor Jones!

Im ersten Teil macht sich Indy in den 1930er Jahren auf die Suche nach der legendären Bundeslade. Auf die haben es aber auch die Nazis abgesehen. Und so bekommt es der Held der Abenteurreihe nicht nur mit den Rätseln, Mythen und Legenden alter Zeiten zu tun, er muss sich auch noch gegen die bösen Deutschen mit Weltmachtsfantasien auseinandersetzen.

Im zweiten Teil verschlägt es Indy in den „Tempel des Todes“ im indischen Urwald. Der Film ist deutlich düsterer als sein Vorgänger – und spielt zeitlich zudem vor dem ersten Teil. Im dritten Film, für viele Fans der Reihe der beste Film der gesamten Reihe, trifft Dr. Jones bei der Suche nach dem heiligen Gral wieder auf die Nazis. Dieses Mal bekommt er jedoch Unterstützung von seinem Vater. Harrison Ford und Sir Sean Connery als Vater-Sohn-Gespann in den Rollen von Indiana Jones und Henry Walton Jones zu sehen ist einfach nur eine Freude und wohl eine der besten Cast-Entscheidung aller Zeiten.

Während die ersten drei Teile zwischen 1981 und 1989 erschienen, dauerte es bis 2008 ehe ein vierter Film veröffentlicht wurde. Das Setting war nun nicht mehr in den 1930er Jahren während der Nazi-Diktatur angesiedelt, nun herrschte der Kalte Krieg der 1950er Jahre. Im Wettstreit mit der Sowjetunion begibt sich Indy auf die Suche nach dem „Königreich der Kristallschädel“ und trifft dabei auf seine alte Liebe, die ihm noch ein Geheimnis offenbaren muss.

Der vierte Teil wurde nicht von allen Fans wohlwollend aufgenommen und konnte nicht den Kultstatus der ursprünglichen Trilogie erreichen. An der Stelle wollen wir nicht zu viel verraten und ein endgültiges Urteil fällen. Aber wenn Harrison Ford den Hut aufsetzt, die Peitsche in die Hand nimmt und mit seinem Charme und seiner Abenteuerlust Rätsel löst, dann kann ein Film eigentlich nicht schlecht sein.

Und so bieten die bisherigen Filme in 470 Minuten jede Menge Witz, Action und spannende Rätsel der Geschichte:

  • Jäger des verlorenen Schatzes, Erscheinungsjahr: 1981, Regie: Steven Spielberg, Länge: 111 Minuten
  • Indiana Jones und der Tempel des Todes, Erscheinungsjahr: 1984, Regie: Steven Spielberg, Länge: 114 Minuten
  • Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, Erscheinungsjahr: 1989, Regie: Steven Spielberg, Länge: 122 Minuten
  • Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Erscheinungsjahr: 2008, Regie: Steven Spielberg, Länge: 123 Minuten

Nach den ersten drei Filmen entstand Anfang der 1990er Jahre eine Serie über die Abenteuer des jungen Indiana Jones. Zudem arbeitet Disney bereits an einem fünften Teil – natürlich erneut mit Harrison Ford in der Hauptrolle.

Neben Han Solo aus „Star Wars“ ist Indiana Jones die zweite große Rolle einer bedeutenden Spielfilmreihe, die Ford innehat. Und wie der aufsässige Weltraumrebell profitiert auch Indy von der Klasse des Schauspielers. Zu jeder Zeit kauft man ihm das Wissen als Professor ab, stellt seine Abenteuerlust und seinen Wagemut nicht in Frage und verzeiht ihm jedes Fehlerchen, denn letztlich ist er meist einfach nur gewitzter als alle anderen – ob bei einer verbalen oder einer handfesten Auseinandersetzung.

Untermalt wird das Gesamtpaket aus großartigen Darstellern, mitreißenden Drehbüchern und spektakulären Bildern von der Musik von John Williams: Dadadadaaaaaa, da dada, dadadadaaaaaa, da, da, da, daaa, daaaaa … Ok, das geht besser! Viel Spaß mit einem der besten Filmscores aller Zeiten und genießen Sie (noch einmal) die Abenteuer von Indiana Jones! (bph)

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Indiana Jones, seit 1981, bisher vier Filme und eine Fernsehserie mit zwei Staffeln

Stirb langsam

Sie gilt bei vielen als beste Actionfilmreihe aller Zeiten: „Stirb langsam“. Der erste Teil etablierte 1988 einen ganz neuen Typ von Actionheld: Im Gegensatz zu den knallharten Muskelprotzen Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone oder Steven Seagal betrat nun ein Mann die Leinwand, der blutet, weint und emotional ist, und trotzdem nicht weniger männlich und knallhart – und vor allem: cool. Bruce Willis wurde mit der Rolle des Cops John McClaine weltbekannt. Bis heute ist er fünfmal in diese Rolle geschlüpft, weitere Teile sind in Planung.

Das Grundkonzept von „Stirb langsam“ – begrenzte Zeit (Heiligabend), begrenzter Ort (Hochhaus), ein Mann allein gegen eine Vielzahl Terroristen – wurde im zweiten Teil noch leicht variiert (Ort: Flughafen) beibehalten, doch schon ab dem dritten Teil aufgeweicht. Da weitet sich der Schauplatz zu ganz New York aus, die Handlungszeit erstreckt sich über einen Tag und Bruce Willis wird mit Samuel L. Jackson ein Buddy an die Seite gestellt. Im vierten und fünften Teil spielt das Grundkonzept dann gar keine Rolle mehr.

Was die Teile verbindet, ist John McClaine und sein Ausruf „Yippee-ki-yay, motherfucker!“ (bzw. für die deutsche Synchronfassung „Yippie ya-yey, Schweinebacke!“) – ein Zitat, das in die Filmgeschichte einging. Aber auch bestimmte Themen ziehen sich durch die Filmserie durch: Vor allem um moderne Technik geht es – besonders beim ersten Teil, doch auch der zweite und vierte machen dies zu einem wesentlichen Bestandteil des Plots.

2013 wurde der fünfte Teil von den Stirb langsam-Fans heiß erwartet – die Reaktionen fielen allerdings nüchtern aus, milde gesagt. Viele Kritiken und Fanforen sprachen dem Film die Ehre ab, den Namen eines Stirb-langsam-Films zu tragen: die Story sei Mumpitz, die Figuren klischeereich, der Vater-Sohn-Konflikt unnötig und unglaubwürdig, Humor leider nicht vorhanden und die Actionszenen bestenfalls mittelmäßig. Bleibt zu hoffen, dass die geplanten Folgeteile sich wieder an den frühen Filmen orientieren. (bwi)

  • Stirb langsam, Erscheinungsjahr: 1988, Regie: John McTiernan, Länge: 131 Minuten
  • Stirb langsam 2, Erscheinungsjahr: 1990,Regie; Renny Harlin, Länge: 124 Minuten
  • Stirb langsam: Jetzt erst recht, Erscheinungsjahr: 1995, Regie: John McTiernan, Länge: 131 Minuten
  • Stirb langsam 4.0, Erscheinungsjahr: 2007, Regie: Len Wiseman, Länge: 128 Minuten
  • Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben, Erscheinungsjahr: 2013, Regie: John Moore, Länge: 98 Minuten
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Stirb langsam, seit 1988, bisher fünf Filme

Fast and Furios

Als im Jahr 2001 „The Fast and the Furious“ in die Kinos kam, konnte noch niemand ahnen, welche Ausmaße die anfängliche Geschichte um Straßenrennen, das Klauen von DVD-Playern und einem Cop, der die Seiten wechselt, nehmen würde.

Es folgte ein zweiter Teil, abgesehen vom Spin-Off „Hobbs and Shaw“ der einzige ohne Beteiligung von Vin Diesel, und ein dritter, der zunächst völlig aus der Reihe ausbrach und sich erst nach weiteren Filmen sinnvoll in das Gesamtbild fügte.

Mittlerweile besteht das „Fast and Furious“-Universum aus neun Kino-, zwei Kurzfilmen und einer Animationsserie – und hat sich vom Streetracing-Film- hin zum Agenten- und Heistfilm-Universum entwickelt – und zu dem, was man im Duden als Definition des Begriffs „bildgewaltiges Actionkino“ finden sollte.

Herz der Filme ist die tiefe Bedeutung der Familie und Freundschaft. Und keiner steht mehr dafür, wie Diesels Oberhaupt Dominic Toretto. Dom bringt die „Familia“ stets zusammen und sorgt sich um sie. Und wenn es hart auf hart kommt, geht er auch keinem Kampf aus dem Weg – auf der Straße, in der Luft auf dem Eis oder von Angesicht zu Angesicht.

Spätestens mit „Fast Five“ schaffte das Franchise den Sprung ins oberste Action-Regal Hollywoods indem mit Dwayne „The Rock“ Johnson einer der aktuell gefragtesten Stars den Part des Luke Hobbs übernahm und zunächst Jagd auf die Fast-Familie machte. Doch auch Hobbs konnte dem Charme der Truppe rund um Dom nicht widerstehen, sodass letztlich alle Seite an Seite gegen Drogenkartelle und Hacker mit Weltmachtsfantasien kämpften.

Während der Dreharbeiten zum siebten Teil starb mit Paul Walker einer der Hauptdarsteller, der bis dahin die Rolle des ehemaligen Polizisten und FBI-Agenten Brian O’Conner spielte. Die Macher des Films um Regisseur James Wan schafften einen würdevollen Abgang für den Schauspieler, der in den fehlenden Szenen von seinen Brüdern vertreten wurde, und der Figur des O’Conner.

Im Mai sollte der neunte Teil der Hauptreihe unter dem Titel „F9: The Fast Saga“ in die Kinos kommen. Aufgrund der Corona-Krise wurde der Start allerdings um rund ein Jahr ins Frühjahr 2021 verschoben.

Für den neunten Teil übernahm wieder Justin Lin die Regie, der bereits „Tokyo Drift“, „Neues Modell. Originalteile“, „Fast Five“ und „Fast Six“ inszenierte. Gemeinsam mit dem darauf folgenden zehnten Teil soll das Franchise in bester „Avengers“-Manier zu einem bombastischen Abschluss gebracht werden.

Entsprechend wurde auch der erste Trailer für „F9“ Ende Januar mit einer Konzertparty in Miami, Florida, präsentiert. Mit dabei: Rapperin Cardi B, Wiz Khalifa, Ozuna und Hauptdarsteller Vin Diesel.

Der vierminütige Clip zeigte dabei Cast-Neuzugang John Cena (wie „The Rock“ eigentlich ein WWE-Wrestler) als Doms Bruder Jakob, der im Auftrag von Charlize Therons Bösewichtin Cipher handelt, und überraschte mit der Rückkehr von Sung Kang als Han.

Damit erfährt Han nun endlich die Gerechtigkeit, die Fans seit Jahren fordern. Was dazu führte? Wie sich die Fast-Familie fand? Welche Abenteuer sie bereits erlebt hat? Warum das Tischgebet gesprochen wird? All diese Fragen lassen sich mit den Teilen eins bis acht und dem Spin-off beantworten oder neu entdecken.

Wer Action-Filme mag, auf schnelle Autos steht und trotzdem etwas fürs Herz braucht, der ist bei „Fast and Furios“ gut aufgehoben. Die Qualität der Machart der Filme wird von Teil zu Teil gesteigert, die Charaktere entwickeln sich stetig weiter und abgesehen davon, dass die kreativen Köpfe hinter den Drehbüchern immer verrücktere Ideen und Stunts einbauen, ergeben auch die erzählten Geschichten Sinn – zumindest im Fast-Universum.

Die aktuell veröffentlichten Kinofilme bringen es auf eine Gesamtlaufzeit von 1122 Minuten:

  • The Fast and the Furious, Erscheinungsjahr: 2001, Regie: Rob Cohen, Länge: 103 Minuten
  • Turbo-Charged Prelude (Kurzfilm), Erscheinungsjahr: 2003, Regie: John Singleton, Länge: 6 Minuten
  • 2 Fast 2 Furious, Erscheinungsjahr: 2003, Regie: John Singleton, Länge: 103 Minuten
  • The Fast and the Furios: Tokyo Drift, Erscheinungsjahr: 2006. Regie: Justin Lin, Länge: 104 Minuten
  • Los Bandoleros (Kurzfilm), Erscheinungsjahr: 2009, Regie: Vin Diesel, Länge: 20 Minuten
  • Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile., Erscheinungsjahr: 2009, Regie: Justin Lin, Länge: 102 Minuten
  • Fast & Furious Five, Erscheinungsjahr: 2011, Regie: Justin Lin, Länge: 130 Minuten
  • Fast & Furious 6, Erscheinungsjahr: 2013, Regie: Justin Lin, Länge: 131 Minuten
  • Fast & Furious 7, Erscheinungsjahr: 2015, Regie: James Wan, Länge: 137 Minuten
  • Fast & Furious 8, Erscheinungsjahr: 2017, Regie: F. Gary Gray, Länge: 149 Minuten (Extended Cut)
  • Fast & Furious: Hobbs & Shaw, Erscheinungsjahr: 2019, Regie: David Leitch, Länge: 137 Minuten

Zusätzlich veröffentlichte Netflix im Dezember 2019 die Animationsserie „Fast & Furious Spy Racers“. Die Geschichte um Doms jüngeren Cousin Tony Toretto zielt vor allem auf ein junges Publikum ab, Fast-Fans werden aber sicher auch in den acht Folgen die ein oder anderen Verweise auf die Hauptreihe entdecken – inklusive Gastauftritt von Vin Diesel höchstpersönlich.

Und nun viel Spaß bei den Filmen. Aber vorher wird das Tischgebet gesprochen. Salute mi familia! (bph)

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Fast and Furious, seit 2001, bisher acht Filme, zwei Kurzfilme, ein Spin-off und eine Animationsserie

Harry Potter

„Du bist ein Zauberer, Harry.“ Dieser eine Satz von Hogwarts‘ Hüter der Schlüssel und Ländereien, Rubeus Hagrid, hat ganze Leben verändert – das von Zaubererlehrling Harry Potter (Daniel Radcliffe) und das von Millionen Fans. Wie schreibt man eine Filmempfehlung für eine der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten, die man niemandem mehr erklären muss und über die man doch Seiten füllen könnte?

Angefangen hat alles mit einer Zugfahrt nach London: Autorin Joanne Rowling (J. K. Rowling) kam die Idee von Harry Potter, seinen besten Freunden Ron Weasley (Rupert Grint) und Hermine Granger (Emma Watson) sowie der Zauberschule Hogwarts. Als das erste Band „Harry Potter und der Stein der Weisen“ fertig wurde, schickte sie es an viele Verleger, aber keiner wollte es zunächst veröffentlichen.

Das dürften sie hinterher bereut haben: Rowling ist inzwischen Milliardärin. Laut der Rowling-Webseite Pottermore wurden bis 2018 mehr als 500 Millionen Exemplare der Bücher verkauft und bisher in 80 Sprachen übersetzt. Die Filme spielten mehr als sieben Milliarden Dollar ein. Begleitbücher, ein Theaterstück, Themenparks, die voraussichtlich fünfteilige Filmreihe „Phantastische Tierwesen“ und vieles mehr – das HP-Universum ist so vielfältig wie unendlich.

Was also macht das Ganze so erfolgreich? Ganz einfach: Ein schwarzhaariger, magerer Junge aus Großbritannien, der herausfindet, dass er keineswegs ein gewöhnlicher Mensch ist und den die Leser und Zuschauer bei seiner abenteuerlichen Reise durch die Zaubererwelt und beim Erwachsenwerden begleiten.

In den sieben Büchern beziehungsweise acht Filmen durchlebt Harry Potter die herausforderndste Zeit in seinem ganzen Leben. Denn er ist der Junge, der überlebt hat. Er ist der Junge, der sich dem bösesten aller Zauberer stellen muss: Tom Riddle alias Lord Voldemort (Ralph Fiennes) setzt alles daran, die Zaubererwelt unter seine finstere Kontrolle zu bringen und Harry zu töten. Ob es ihm letzten Endes gelingt oder ob wohl die Macht der Liebe und Freundschaft siegt? Das schreit doch geradezu förmlich nach einem Harry-Potter-Marathon:

  • Harry Potter und der Stein der Weisen, Erscheinungsjahr: 2001, Regie: Chris Columbus, Länge: 152 Minuten
  • Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Erscheinungsjahr: 2002, Regie: Chris Columbus, Länge: 159 Minuten
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Erscheinungsjahr: 2004, Regie: Alfonso Cuarón, Länge: 142 Minuten
  • Harry Potter und der Feuerkelch, Erscheinungsjahr: 2005, Regie: Mike Newell, Länge: 157 Minuten
  • Harry Potter und der Orden des Phönix, Erscheinungsjahr: 2007, Regie: David Yates, Länge: 138 Minuten
  • Harry Potter und der Halbblutprinz, Erscheinungsjahr: 2009, Regie: David Yates, Länge: 153 Minuten
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1, Erscheinungsjahr: 2010, Regie: David Yates, Länge: 146 Minuten
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2, Erscheinungsjahr: 2011, Regie: David Yates, Länge: 130 Minuten
  • Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, Erscheinungsjahr: 2016, Regie: David Yates, Länge: 133 Minuten
  • Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen, Erscheinungsjahr: 2018, Regie: David Yates, Länge: 134 Minuten

Ein Stich ins Herz eines jeden HP-Fans dürfte der Tod von Severus-Snape-Darsteller Alan Rickman im Jahr 2016 gewesen sein. Um es also in seinen Worten zu sagen: Wie lange werden wir das HP-Universum noch lieben? Die Antwort, die im Film abgesehen von der fantastischen Musik von John Williams Gänsehaut auslöst, lautet: „Immer.“ (mepo)

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Harry Potter, 2001 bis 2011, acht Filme

Mission: Impossible

Wer die Original-1960er-Jahre-Serie „Mission: Impossible“ (deutsch: „Kobra, übernehmen Sie!“) gesehen hat, tritt der ersten Kino-Verfilmung von 1996 argwöhnisch entgegen. Und misst man sie tatsächlich an der TV-Serie, wird man enttäuscht. Man muss sich lösen von den nostalgischen Gefühlen, denn beim Film erwartet einen etwas ganz anderes – etwas, das man genießen kann, aber eben nur, wenn man unvoreingenommen hineingeht.

Der erste „Mission: Impossible“-Film wurde zum Kult (vor allem die Szene, in der sich Tom Cruise abseilt und kurz über dem Boden hängen bleibt). Er wurde auch von einem Meister des Thrills inszeniert: Brian de Palma. Auch bei den Nachfolgern saßen bekannte Namen auf dem Regiestuhl: John Woo („Stranglehold“), J.J. Abrams („Star Trek“, „Star Wars“), Brad Bird („Die Unglaublichen“) und Christopher McQuarrie („Die üblichen Verdächtigen“). Zwar ist Tom Cruise in der echten Welt eine durchaus zweifelhafte Person, doch in diesen Filmen macht er als Agent Ethan Hunt eine wunderbare Figur – nicht nur durch seinen Körpereinsatz (er macht die meisten seiner Stunts selbst), sondern auch durch sein ironisch gebrochenes Spiel.

Normalerweise werden bei Filmreihen die Teile von Mal zu Mal schlechter. „Mission: Impossible“ bildet da eine interessante Ausnahme: Für die ersten drei Teile trifft das auch hier zu, die letzten Filme sind dann aber die besten. Während Teil 1 noch Kult und spannend inszeniert ist, fällt das Niveau von Teil 2 und 3 stark ab. Das Motiv der vielen falschen Identitäten und des ständigen Abziehens einer Maske, die die Figuren als jemand ganz anderen ausgibt, wird überstrapaziert, sodass die Filme unübersichtlich werden und dementsprechend keinen Spaß mehr bieten.

Der vierte Teil „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“, als comic-relief Simon Pegg dann richtig zum Cast dazugehörte, begann wieder, der Filmreihe aufregendes Leben einzuhauchen: Mit Spannung, Witz, sensationeller Action und herrlichen Einfällen überzeugte das Sequel Zuschauer und Kritik. Der folgende Teil „Rouge Nation“ steigerte dies alles noch. Doch die Steigerung kulminierte im grandiosen sechsten und vorerst noch letztem Teil „Fallout“: Er beginnt in rasantem Tempo und schafft es tatsächlich, das Tempo auch über seine zwei Stunden Laufzeit immer weiter anzuziehen, ohne Atempause oder Längen. Ein beeindruckendes Stück Actionkino.

Teil 7 und 8 sind bereits in Arbeit. Der Dreh wurde nicht einmal durch die Corona-Krise unterbrochen, sondern nur der Drehort verlegt, wie man hört. Sollte sich die Qualitätssteigerung der Teile weiter so fortsetzen, kann man sich nur auf die nächsten Filme der Reihe freuen. (bwi)

  • Mission: Impossible, Erscheinungsjahr: 1996, Regie: Brian de Palma, Länge: 105 Minuten
  • Mission: Impossible II, Erscheinungsjahr: 2000, Regie: John Woo, Länge: 124 Minuten
  • Mission: Impossible III, Erscheinungsjahr: 2006, Regie: J. J. Abrams, Länge: 126 Minuten
  • Mission: Impossible– Phantom Protokoll, Erscheinungsjahr: 2011, Regie: Brad Bird, Länge: 132 Minuten
  • Mission: Impossible – Rouge Nation, Erscheinungsjahr: 2015, Regie: Christopher McQuarrie, Länge: 130 Minuten
  • Mission: Impossible – Fallout, Erscheinungsjahr: 2018, Regie: Christopher McQuarrie, Länge: 147 Minuten
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Mission: Impossible, seit 1996, bisher sechs Filme

The Transporter

Jason Statham begann seine Filmkarriere eigentlich in den Filmen von Guy Richie „Bube, Dame, König, grAS“ und „Snatch – Schweine und Diamanten“. Den Durchbruch hatte er allerdings mit der französischen Actionfilmreihe „The Transporter“, die ihn zur Action-Ikone aufsteigen ließ, sodass er wenige Jahre später gleichberechtigt mit den ganz großen Actionstars in „The Expendables“ auftreten konnte.