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Coronavirus: Filmtipps Musicals für die Freizeit

Ölen Sie Ihre Stimmbänder : Musicals zum Mitsingen

Musik macht gute Laune. Und davon kann man nie genug haben und in diesen Tagen schadet eine extra Portion sicher nicht. Wir haben für Sie ein paar musikalische Highlights der großen Leinwand zusammengetragen. Viel Spaß mit unseren Musical-Verfilmungen!

Ob Abba-Lieder, Anleihen aus der Bibel, Literaturklassiker oder Zirkuspioniere: Musicals bringen mit ihren Melodien die unterschiedlichsten Themen zum Leben - auf ihre ganz unnachahmliche Art und Weise. Manche Stücke sind dabei so gut, dass sie fast jeder kennt, auch ohne das Musical gesehen zu haben. Viele Bühnenwerke schaffen auch den Sprung auf die große Leinwand.

Ein paar besonders gelungene Umsetzungen stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

Schauen Sie sich all unsere Tipps an oder wählen Sie gezielt einen aus. Haben Sie noch weitere Tipps? Schreiben Sie sie uns in die Kommentare!

The Greatest Showman

„Ladies and gents, this is the moment you've waited for …” Mit diesen Worten eröffnet Hugh Jackman „The Greatest Showman“. Darin mimt der australische Alleskönner den US-amerikanischen Zirkuspionier P. T. Barnum.

Der hatte schon als kleines Kind viel Fantasie, stellte sich ein Leben im Showbusiness vor – an seiner Seite: seine Jugendliebe Charity. Doch sein Stand als Sohn eines schwerschuftenden, aber armen Vaters, sprach dagegen. Aller Widerstände zum Trotz erobert er das Herz von Charity, zum Missfallen ihrer Familie. Die beiden gründen eine Familie und Barnum hält an seinem Traum fest.

Mit seinem Kuriositätenkabinett schafft er schließlich eine unglaubliche Show, die Menschen erstaunen lässt. Dort sehen sie kleine Künstler, riesige Künstler, Artisten, eine bärtige Sängerin und vieles mehr – und das im Amerika des 19. Jahrhunderts.

Doch sein größter Coup ist die Verpflichtung der „schwedischen Nachtigall“ Jenny Lind. Mit der Opernsängerin tourt er durch das ganze Land. Endlich wird er von der Presse gefeiert und steht inmitten derjenigen, die ihn und seinen Vater früher missbilligt haben. Doch der neue Ruhm ist eine harte Probe für seine Freundschaften zu seinen Künstlern im Kuriositätenkabinett und seiner Familie.

„The Greatest Showman“ nimmt es mit der Historie nicht immer ganz genau. P. T. Barnum war ein vielschichtiger Charakter mit weitaus mehr Seiten als denen, die im Film angesprochen werden. So tourte Barnum mit Wanderzirkussen durch die USA, war als Politiker tätig, seine ersten Schritte im Schaustellergewerbe unternahm er mit der angeblich 161 Jahre alten Amme von George Washington. Die alte, gebrechliche und blinde Afroamerikanerin erzählte vermeintliche Anekdoten aus dem Leben des ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

So ist der Musical-Film eher von Barnums Leben inspiriert als eine tatsächliche Biografie. Das tut dem Regiedebüt von Michael Gracey aber keinen Abbruch. Zwar hat die Story an manchen Stellen ihre Schwächen, das Gesamtpaket aber ist rund. Die Musik aus den Federn von John Debney und Joseph Trapanese untermalt wunderbar die Szenen, hinzukommen Songs der Oscar-Gewinner Benj Pasek und Justin Paul („This Is Me“ und „The Greatest Show“), die eingängig sind, unter die Haut gehen und im Ohr bleiben.

Auch dem Cast im Hugh Jackman merkt man zu jeder Zeit den Spaß am Spiel und Singen an. Der Australier mag zwar durch seine Rolle als „Wolverine“ weltweite Bekanntheit erlangt haben, in „The Greatest Showman“ zeigt er aber wieder einmal seine Entertainer-Qualitäten. Hier kommt ihm seine Gesangserfahrung zugute: Bereits seit 1995 war er in verschiedenen Musical-Produktionen tätig – und das sehr erfolgreich. So gewann er unter anderem den MO (australischer Tony-Award) als „Bester Schauspieler“, einen Variety Club Award als „Bester männlicher Darsteller in einem Musical“ und einen Tony-Award als „Bester Hauptdarsteller“.

Ihm zur Seite steht mit Zac Efron ebenfalls ein Schauspielkollege mit Gesangserfahrung. In Disneys „High School Musical”-Trilogie spielte er den Basketballer Troy Bolten, der eigentlich lieber singend auf der Theaterbühne als in den Basketballhallen unterwegs war.

Auch seine Filmpartnerin Zendaya brachte musikalische Disney-Erfahrung mit ans Set. Vor ihrer Rolle als M. J. in den „Spider-Man“-Filmen mit Tom Holland spielte sie Raquel „Rocky“ Blue in der Disney-Serie „Shake It Up – Tanzen ist alles“.

Highlight des Films ist aber die bis dahin unbekannte Keala Settle, die höchstpersönlich von Hugh Jackman für die Rolle der bärtigen Lettie Lutz ausgewählt wurde.

„The Greatest Showman“ feierte am 8. Dezember 2017 an Bord der Queen Mary 2 in New York seine Premiere und wurde im Anschluss mit Nominierungen (unter anderem bei den Oscars für den „besten Song“) und Preisen (unter anderem ein Grammy für „Best Compilation Soundtrack For Visual Media“) überhäuft. Und das zurecht. (bph)

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The Greatest Showman, 2017, Regie: Michael Gracey, u. a. mit Hugh Jackman, Zac Efron und Zendaya, Länge: 105 Minuten

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Les Misérables

Im Exil beendete Victor Hugo 1862 sein Werk „Die Elenden“, im Original „Les Misérables. Darin schildert der französische Schriftsteller die Geschichte seines Protagonisten Jean Valjean zwischen der Zeit Napoleaons bis zum Bürgerkönig Louis Philippe zwischen 1815 und 1832. Der Roman spielt auf viele historische Ereignisse an, vor allem den Juniaufstand von 1832, ist aber ein rein fiktionales Werk. Das aber zieht bis heute viele in seinen Bann. Vor allem durch die Musical-Umsetzung, die 1980 Premiere feierte.

Basierend auf dem Bühnenstück von Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil erschien 2012 eine Verfilmung des Musicals unter der Regie von Tom Hooper (unter anderem verantwortlich für „Elizabeth I.“, „The King’s Speech“, „The Danish Girl“ und „Cats“). Im Gegensatz zum Spielfilm „Les Misérables – Gefangene des Schicksals“ aus dem Jahr 2000 mit Gérard Depardieu und John Malkovich in den Hauptrollen von Jean Valjean und Inspektor Javert (es war übrigens bereits die 25. Verfilmung des Stoffs), ist die Hooper-Produktion eine Spielfilmvariante des Musicals, in der fast durchweg gesungen wird. Pläne für eine entsprechende Umsetzung gab es bereits seit den späten 1980er Jahren.

Für die Rolle des Jean Valjean wurde der Musical-erfahrene Hugh Jackman engagiert. Der Australier stand vor seiner Filmkarriere bereits auf vielen Musical-Bühnen und wurde für seine Darbietungen ausgezeichnet. So gewann er unter anderem den MO (australischer Tony-Award) als „Bester Schauspieler“, einen Variety Club Award als „Bester männlicher Darsteller in einem Musical“ und einen Tony-Award als „Bester Hauptdarsteller“.

Valjeans Gegenspieler Inspektor Javert wird von Russel Crowe gespielt. Anne Hathaway erweckt Fantine zum Leben. Zum weiteren Cast gehören Eddie Redmayne (Marius), Amanda Seyfried (Cosette), Sacha Baron Cohen (Thénardier) und Helena Bonham Carter (Madame Thénardier).

Die Rolle der Éponine wurde an Samantha Barks vergeben. Die spielte die Musical-Darstellerin auch bereits bei der gleichnamigen Bühnenproduktion.

In den 158 Minuten, die der Film dauert, geht es um die Geschichte von Valjean, der nach seiner Zeit im Zuchthaus zum Bürgermeister aufsteigt, die Vaterrolle für die kleine Cosette übernimmt, deren Mutter Fantine stirbt und anschließend in den Aufstand von 1832 gerät. Dabei bekommt er es immer wieder mit seinem Widersacher Javert zu tun. Zudem muss er mit dem Erwachsenwerden und der ersten Liebe seiner Ziehtochter Cosette zurechtkommen.

Das Besondere an dieser Umsetzung im Vergleich zu vielen anderen Musical-Spielfilmen: Die Schauspieler haben ihre Songs nicht extra aufgenommen, sodass sie während des Spiels vor der Kamera eingespielt werden konnten. Sie singen die Lieder während sie spielen. Dadurch erhalten die Szenen und die Musik eine stärkere Dramatik und Intensität.

Valjeans Wandlung vom ehemaligen Dieb und Gefängnisaufsässigen, Flüchtigen und Bürgermeister hin zum liebe- und sorgevollen Vater ist immer wieder einen Blick wert. Fantines Schicksal berührt stets aufs Neue. Und spätestens wenn die Massen „Do you hear the people sing” anstimmen, möchte man selbst die Fahnen der Revolution schwingen.

Nicht umsonst wurde der Film mit vielen Preisen ausgezeichnet. Bei den Oscars 2013 gab es neben den Nominierungen für „Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“, „Bestes Szenebild“, „Bestes Kostümdesign“ und „Bester Song“ goldene Statuen für „Bestes Make-up und beste Frisuren“, „Beste Nebendarstellerin“ (Anne Hathaway) und „Bester Ton“. Zudem gab es drei Golden Globes („Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“ (Hugh Jackman), „Beste Nebendarstellerin“ (Anne Hathaway). Auch bei den British Academy Awards, den Critics‘ Choice Awards, den Screen Actors Guild Awards, den Young Artist Awards, den Satellite Awards und den National Board of Review Awards räumte der Film ab. Die Deutsche Film- und Medienbewertung gab „Les Misérables“ das Prädikat „Besonders Wertvoll“. Und das vollkommen zurecht. Viel Spaß beim (erneuten) Anschauen! (bph)

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Les Misérables, 2012, Regie: Tom Hooper, u. a. mit Hugh Jackman, Russel Crowe und Anne Hathaway, Länge: 158 Minuten

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Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Ein aus Rache mordender Johnny Depp, eine Helena Bonham Carter, die kreativ mit den menschlichen Überresten umgeht, und ein bösartiger Alan Rickman – mit dieser Mischung kann eine Musicalverfilmung gar nicht schiefgehen. Und tatsächlich ist die von Tim Burton inszenierte Verfilmung „Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ aus dem Jahr 2008 des gleichnamigen Broadway-Musicals mit Preisen und guten Kritiken überhäuft worden.

Ein Musical der etwas anderen Art: Wer eine heile Glitzer-Tutti-Frutti-Welt erwartet, ist hier falsch. Nicht ohne Grund hat der Film mit Splatter-Effekten eine Altersfreigabe von 16 Jahren. Denn der rote Faden, der sich durch den kompletten Film zieht, ist wortwörtlich zu nehmen. Bereits zu Anfang, in der düsteren und dunklen Szenerie des Londons des 19. Jahrhunderts, tropft statt Regen Blut vom Himmel. Es ist ein unheilvolles Zeichen auf das, was kommt. Denn Barbier Sweeney Todd (Johnny Depp), früher bekannt als Benjamin Barker, kehrt nach 15 Jahren Verbannung nach London zurück, um Rache an demjenigen zu nehmen, der seine Familie zerstört hat: Richter Turpin (Alan Rickman) ist ein grausamer Mann, der mit eiserner Faust über die Stadt regiert und sogar Kinder zum Tode verurteilt.

In Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter) findet Sweeney Todd eine Gleichgesinnte und gemeinsam machen sie sich daran, dieser verkommenen, scheinheiligen Welt eins auszuwischen. An ihrer Seite brillieren außerdem Sacha Baron Cohen als Signor Adolfo Pirelli, ein exentrischer Barbier und Widersacher Todds, der aus den Harry-Potter-Filmen bekannte Timothy Spall, der Richter Turpin als Büttel Bamford treu ergeben ist, und Jamie Campbell Bower als Anthony Hope, ein junger Freund von Todd.

Auch wenn die Lieder nicht unbedingt Ohrwurm-Potenzial haben, so stehen sie doch alle durchweg für die gelungene Stimmung und Atmosphäre des Films: Düster, bedrohlich und grimmig mit einem Hauch Gesellschaftskritik. Also: Wie wäre es mit einer Rasur vom begnadetsten Barbier, den London je gesehen hat? (mepo)

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Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, 2007, Regie: Tim Burton, u. a. mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter und Alan Rickman, Länge: 116 Minuten

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Dreamgirls

Beyoncé Knowles und Jennifer Hudson singen zusammen in einer Musical-Verfilmung – da sind Hits vorprogrammiert. Zahlreiche Oscar-Nominierungen für Titel wie „Listen“, „Love You I Do“, „Patience“ und die Oscar-Auszeichnung in der Kategorie „Bester Ton“. Der bekannteste Song dürfte „Listen“ von Beyoncé sein, der Chartplatzierungen erreichte.

Das Filmdrama „Dreamgirls“ aus dem Jahr 2006 ist die Verfilmung des gleichnamigen Musicals und basiert auf der Geschichte des Soul-Trios „The Supremes“, auch bekannt als „Diana Ross & The Supremes“. Die Girlgroup bestand aus Leadsängerin Diana Ross, Mary Wilson und Betty McGlown-Travis, die als weltberühmte Künstlerinnen in die Geschichte eingegangen sind. Sie gehörten zur bekannten Plattenfirma Motown, bei der unter anderem auch Michael Jackson unter Vertrag war.

Die Handlung setzt im Jahr 1962 im amerikanischen Detroit ein. Effie Melody White (Jennifer Hudson), Deena Jones (Beyoncé Knowles) und Lorrell Robinson (Anika Noni Rose) wollen als „The Dreamettes” die Bühnen dieser Welt erobern und nehmen deshalb an einem Talentwettbewerb vor Ort teil. Dort werden sie von Curtis Taylor (Jamie Foxx) entdeckt und gehen zunächst nur als Backgroundsängerinnen von James Early (Eddie Murphy) auf Tour. Doch nicht alles was glänzt, ist auch Gold – das finden die drei jungen Frauen schnell heraus und sind mit allerlei Problemen dieses Businesses konfrontiert.

Zwischendurch werden außerdem die kulturellen und geschichtlichen Vorkommnisse der 1960er- und 1970er-Jahre in den USA thematisiert: Etwa Martin Luther Kings berühmte Rede „I Have a Dream“ aus dem Jahr 1963, die er beim Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit hielt, oder die schweren Rassenunruhen in Detroit im Jahr 1967.

Über all dem steht die unglaubliche gesangliche Leistung der Schauspieler und besonders die von Jennifer Hudson, die von allen am meisten glänzt und mit ihrem Gesang mehr als einmal Gänsehaut verursacht. Soul, Blues und jede Menge Gefühle pur in bester Manier! (mepo)

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Dreamgirls, 2006, Regie: Bill Condon, u. a. mit Jamie Foxx, Beyoncé Knowles, Jennifer Hudson und Eddie Murphy, Länge: 130 Minuten

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Mamma Mia!

„Kommen ein amerikanischer Architekt, ein schwedischer Schriftsteller und ein englischer Investmentbanker auf ‘ne griechische Insel…“ Das könnte der Anfang eines ganz schlechten Witzes sein, ist aber der schlimmste Albtraum von Donna Sheridan in der Musikkomödie „Mamma Mia!“. Die drei Männer sind für sie nämlich besonders eins: Die potenziellen Väter ihrer Tochter Sophie. Und die hat genau diese Information in Donnas Tagebuch gefunden. Da ihre Hochzeit kurz bevor steht, entschließt sie sich dazu, alle drei auf die Insel Kalokairi einzuladen und so ihren Vater zu finden.

Donna, die ein Hotel auf der Insel leitet und auf ein besseres Leben hofft, weiß davon zunächst nichts. Voller Freude trifft sie ihre früheren Freundinnen und Bandkolleginnen Rosie und Tanya, die auch für die Hochzeit angereist sind. Lange bleiben die möglichen Väter Sam, Bill und Harry aber kein Geheimnis. Nach einem Rauswurf, einem Junggesellinenabschied und einem Streit zwischen Sophie und Donna kracht es dann auch noch zwischen der Braut und ihrem Verlobten Sky, als dieser von der Einladung an die möglichen Väter erfährt.

Sophie wendet sich nun doch wieder an ihre Mutter, der bewusst geworden ist, dass sie den potenziellen Vater Nummer 1, Sam, immer noch liebt. Trotz des emotionalen Tumults hilft sie ihrer Tochter dabei, sich auf die Hochzeit vorzubereiten, während zum Lied „Slipping Through my Fingers“ im Kino oder heimischen Wohnzimmer geschluchzt wird.

Es kommt, wie es kommen musste: Eine Hochzeit findet statt, aber nicht Sophie und Sky sind das Brautpaar. Sie wollen nun doch lieber ein wenig die Welt bereisen. Die drei Väter beschließen, dass sie damit zufrieden sind, zu einem Drittel eine Tochter zu haben. Und auch andere Charaktere finden am Ende noch zur Liebe. Es ist das Happy End, das solch ein Feel-Good-Film verdient.

Mamma Mia!“ gilt als Jukebox-Musical, da es sich bereits vorhandener Lieder bedient und um diese eine Geschichte bildet. Als Grundlage dienten dabei Lieder der schwedischen Pop-Gruppe Abba. Auch zusätzliche Musik kam aus den Federn der ehemaligen Bandmitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus, die auch bereits an der Bühnenproduktion des Musicals beteiligt waren.