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Stiefvater-Peinlichkeit: „Coffee & Kareem“ startet auf Netflix

Stiefvater-Peinlichkeit : „Coffee & Kareem“ startet auf Netflix

Netflix glänzt zwar als rettende Ablenkung in Zeiten der Quarantäne, der neue Film „Coffee & Kareem“ beweist aber, dass nicht alles Gold ist, was so nach Hause streamt.

Der peinlich ungeschickte und gerade zum Verkehr degradierte Polizist James Coffee will seine neue Freundin beeindrucken und holt deren Sohn von der Schule ab. Aber der zwölfjährige Kareem hat es faustdick hinter den Ohren, er hat längst einen Gangster engagiert, um den Freund der Mutter zu verjagen. Während Kareem deftig einen Gangster-Rapper imitiert, ist der Geheuerte ausgerechnet der Drogen-Dealer, den Coffee bei einem Gefangenen-Transport entfliehen ließ. Ganz schnell sind „Coffee & Kareem“ inmitten einer lebensgefährlichen Verfolgung um Mord, Drogendeals und Korruption.

Die übliche Stiefvater-Peinlichkeit ist diesmal mit einem Deppen als Älteren und einem dicken, unverschämten aber effektiven Teenager besetzt. Das muss man nicht noch mal sehen, vor allem weil nicht nur die ganze Idee samt Ausführung (Regie: Michael Dowse) sehr mittelmäßig daherkommt. Vor allem die Hauptdarsteller Ed Helms (Coffee) und Terrence Little Gardenhigh (Kareem) haben nur das Zeug in einer 80er-Jahre TV-Serie zu gefallen. Im Umfeld ausgezeichneter neuer (Netflix-) Produktionen fällt dieser Scherz glatt durch.

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