Fettdonnerstag rockt der Schlossplatz

Kontrollen und Glasverbot : Fettdonnerstag rockt der Schlossplatz

Die heiße Phase des Karnevals startet an Fettdonnerstag, den 28. Februar. Auch auf dem Schlossplatz geht es zum 25. Mal hoch her.

Alle Jugendlichen ab zwölf Jahren sind herzlich eingeladen, verkleidet ins Zelt zu kommen und zu feiern.

DJ Martin legt Party- und Karnevalsmusik auf. Die Fete startet um 12.12 Uhr und endet um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro, mit Sparkassen-Karte nur 3,50 Euro. Getränke werden zu taschengeldfreundlichen Preisen ausgeschenkt.

Ausweis- und Taschenkontrolle

Wichtiger Tipp: Erst ab 16 Jahren wird Bier im Zelt ausgeschenkt, daher sollte man seinen Ausweis dabei haben. Getränke dürfen nicht ins Zelt mitgenommen werden. Gefährliche Gegenstände wie Haar- und Deospray, spitze Dekoartikel und waffenähnliche Dinge bleiben am besten zuhause.

Das Amt für Familie, Generationen und Integration lädt zu der Party ein, die mit Unterstützung zahlreicher Behörden und Fachkräften aus der Jugendarbeit organisiert wird. Ein professionelles Sicherheitsunternehmen übernimmt die Eingangskontrollen, damit alle unbesorgt feiern können.

Glasverbot

Bei der Jugendschutzveranstaltung auf dem Schlossplatz werden etwa 2000 vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene erwartet. Erfahrungen vor dem erstmaligen Glasverbot 2010 in Jülich haben gezeigt, dass der Einsatz von Gläsern an solchen Tagen mit Gefahren verbunden ist. So kam es vor dem Verbot bedingt durch die mitgeführtes Glas und unsachgemäße Entsorgung zu erheblichem Glasbruch im unmittelbaren Umfeld des Festzeltes und teiweise zu Verletzungen.

Die Glasverbote der letzten Jahre haben sich bewährt. Deswegen gelten diese in bestimmten Straßen und Bereichen der Stadt auch in diesem Jahr. Dadurch soll sichergestellt werden, dass keine Glasbehälter in den Veranstaltungsbereich und auf die umliegenden Straßen und Plätze gelangen. In diesen Bereichen dürfen keine alkoholischen und nichtalkoholischen Getränke in Glasflaschen mitgeführt und konsumiert werden. Ausgeschlossen sind Anwohner innerhalb des Verordnungsgebietes, die Glasflaschen zum häuslichen Gebrauch in ihre Wohnungen oder Häuser bringen.

Der Geltungsbereich umfasst die Römerstraße, Große Rurstraße, Schützenstraße, Schirmerstraße, Düsseldorfer Straße, den südlichen Zitadellengraben (von Düsseldorfer Straße bis Kurfürstenstraße) und Kurfürstenstraße. Außerdem sind folgende Straßen betroffen: Aachener Straße (ab Ellbachstraße), Düsseldorfer Straße und Propst-Bechte-Platz sowie der südliche Zitadellengraben (von Düsseldorfer Straße bis Kurfürstenstraße).

Ordnungsamt, Polizei und mobile Kräfte kontrollieren die Besucher und Bereiche. Wer gegen die Verordnung verstößt, muss mit einer Geldbuße bis zu 500 Euro, bei Vorsatz sogar bis zu 1000 Euro rechnen.

Um „wildes Urinieren“ zu verhindern, steht auch in diesem Jahr wieder ein Toilettenwagen vor dem Zelt zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung.