Kreis Heinsberg: Feier zum 40-jährigen Bestehen der Kreismusikschule

Kreis Heinsberg: Feier zum 40-jährigen Bestehen der Kreismusikschule

„Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.” Mit diesem Satz des griechischen Philosophen Aristoteles brachte Schulleiterin Gerda Mercks bei einem Festakt in der Stadthalle die Hauptaufgabe der Kreismusikschule auf den Punkt.

Dass diese dafür vor allem ein neues Zuhause bräuchte, betonten neben Gerda Mercks auch andere Festredner.

Der musikalische Festakt in der Stadthalle war der bisherige Höhepunkt der diesjährigen Feiern zum 40-jährigen Bestehen der Kreismusikschule. Schon 26 Mal wurde der Geburtstag in diesem Jahr gefeiert, sechs weitere Veranstaltungen folgen noch bis Jahresende. Über 300 Gäste hatten am Sonntag den Weg in die Stadthalle gefunden, um sich nach einigen Festreden und Grußworten auch musikalisch verzaubern zu lassen. Den Auftakt machte das Querflötenorchester unter der Leitung von Esther Becker.

Landrat Stephan Pusch betonte in seiner Festrede, dass sich die Kreismusikschule fest in die Bildungslandschaft des Kreises etabliert habe. Auf die über allem schwebende Forderung nach einem neuen Gebäude für die Musikschule, erklärte er, dass „Raumfragen bisher noch immer positiv gelöst” worden seien. Er forderte eine breite Zusammenarbeit aller Kommunen sowie eine Fusion der Musikschulen im Kreis.

Auch Dr. Thomas Freitag, der Vorsitzende des Elternbeirates, übte neben dem Lob an der persönlichkeitsbildenden Funktion der Kreismusikschule verhaltene Kritik an der Unterbringung der Schule und Honorierung der Lehrkräfte. Die Beiträge für die Kinder müssten ebenso moderat gehalten werden wie die Honorare der Dozenten ihren Qualifikationen angemessen sein müssten.

In der anschließenden Talkrunde bekräftigte Schulleiterin Mercks ihre Forderung nach einem neuen Gebäude. „Wenn die Musikschule 50 wird, werde ich immer noch Leiterin sein”, erklärte sie. „Und dann hätte ich gerne das neue Haus.”

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