Eschweiler Geschichtsverein: Erlebnisreiche Tage am „Schwäbischen Meer“

Eschweiler Geschichtsverein : Erlebnisreiche Tage am „Schwäbischen Meer“

Eschweiler Geschichtsverein fährt zur Studienfahrt an den Bodensee. Besichtigung von vielen Sehenswürdigkeiten.

Ganz in den Süden Deutschlands führte eine Studienfahrt des Eschweiler Geschichtsvereins. Ziel war die Region am Bodensee, einer der größten Seen Mitteleuropas.

Dort besichtigten die Teilnehmer zuerst Konstanz, die größte Stadt am Bodensee sowie die Insel Reichenau. Die größte Bodenseeinsel ist bekannt für den Gemüse- und Weinanbau. Zuerst wurde die St. Georgskirche besichtigt, eine romanische Basilika mit herrlichen Fresken, die biblische Botschaften des Lebens und Wirkens Jesu zeigen. Auf der Rundfahrt hatten die Besucher auf dem höchsten Punkt dann einen wunderbaren Ausblick über die Insel und den See.

Der dritte Reisetag führte nach Friedrichshafen, bekannt für seine bedeutende Rolle in der Luftfahrt. Nach einem geführten Spaziergang entlang der Uferpromenade besuchte man am Nachmittag das weltbekannte Zeppelinmuseum. Hier konnte man in das Innere eines Luftschiffs steigen und die Technik bewundern. Danach ging es an Bord der Fähre, die die Reisenden über den See nach Romanshorn brachte.

Ein besonders attraktives Ziel war am vierten Reisetag das Kloster Salem und das Renaissanceschloss Heiligenberg. Auch eine Führung durch das malerische Städtchen Meersburg, wo Dichterin Annette von Droste-Hülshoff begraben ist, wurde besichtigt.

Ein besonderes, barockes Juwel, die Wallfahrtskirche Birnau, war das letzte Tagesziel am Bodensee. Von dort hatten die Reisenden einen herrlichen Blick über den See bis zu den Schweizer Bergen. Am Tag vor der Heimreise lernte der Eschweiler Geschichtsverein noch die historische Altstadt von Feldkirch kennen. Die alte Handelsstadt am Fluss Ill lebt heute vom Tourismus und Bildungseinrichtungen, ehe es mit dem Bus und bei Gesang zurück in die Indestadt ging.