Mönchengladbach/Erkelenz: Erkelenzer nach Unfall in Lebensgefahr

Mönchengladbach/Erkelenz: Erkelenzer nach Unfall in Lebensgefahr

Ein 29-jähriger Mann aus Erkelenz ist am Neujahrsmorgen — wenige Minuten nach Mitternacht — bei ­einem Verkehrs­unfall in der Stadt Mönchengladbach auf der Kalden­kirchener Straße von einem Pkw angefahren und schwerst verletzt worden.

Wie die Polizei-Leitstelle in Mönchengladbach berichtete, hatte sich der junge Mann im Rahmen einer privaten Silvesterfeier auf die begrünte Mittelinsel der Kalden­kirchener Straße begeben und dort ein Feuerwerk gezündet. Ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, so die Darstellung des Unfallgeschehens im Polizeibericht, trat er von dort zurück auf die Fahrbahn und wurde von ­einem stadtauswärts fahrenden Pkw der Marke Mercedes erfasst und aufgeladen.

Durch Aufprall und Sturz erlitt der 29-Jährige lebensgefährliche Kopfverletzungen. Er wurde zur intensivmedizinischen Versorgung in ein nahe liegendes Krankenhaus gebracht. Der 63-jährige Mercedes-Fahrer und dessen 60-jährige Ehefrau wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. An dem Pkw entstand Sachschaden in Höhe von circa 4000 Euro.

Die stadt­auswärts führende Fahrbahn der Kaldenkirchener Straße ­zwischen Schwogenstraße und Scharnhorststraße wurde für die Dauer der aufwendigen Unfallaufnahme gesperrt. Es kam aber zu keinen nennenswerten Behinderungen des fließenden Verkehrs. Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr ausgeleuchtet. Gegen 2 Uhr konnte die Straße schließlich für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben werden.

(red)
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