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Wozu gibt es eine Landingpage?

Kundengewinnung digital : Wozu gibt es eine Landingpage?

Firmen bringen ihr Angebot zunehmend mit einer sogenannten Landingpage an neue Interessenten. Was das ist und wie sie aufgebaut sein sollte, damit man möglichst viele neue zahlende Kunden gewinnt, wird im Folgenden erläutert.

Was ist eine Landingpage und was ist ihr genaues Ziel?

Die Bezeichnung stammt aus dem Englischen und ist eine Ziel- oder Landeseite. Dort landet ein Interessent, der etwa in einer Mail einen speziellen Link oder im Internet wie auch in den sozialen Netzwerken einen Button angeklickt hat, um nähere Informationen zu bekommen. Dahinter steckt immer eine Kampagne, bei der potenzielle Kunden auf einer extra dafür gestalteten Marketingseite landen sollen. Das Ganze gehört zum sogenannten Inbound Marketing, das heißt, eine Person zeigt eigenes Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung und möchte nähere Informationen. Beim Outbound Marketing wird im Gegensatz dazu ungefragt Werbung geliefert.

Warum werden Landingpages von Unternehmen gewünscht?

Firmen, die ein Produkt oder eine Dienstleistung an den Mann beziehungsweise die Frau bringen möchten, haben mehrere Vorteile mit der Erstellung einer gesonderten Landingpage. Am besten lässt man sich eine solche Seite von einem Unternehmen gestalten, dass auf E-Commerce und SEO-Optimierung spezialisiert ist. Diese wissen, wie diese spezielle Zielseite im Ranking von Suchmaschinen weiter oben gelistet wird und damit mehr Traffic, also Webseitenbesucher bringt. Ein weiterer Vorteil einer Landingpage ist, dass man mehr Leads, also Kontakte zu Kunden erhält, die etwa ihre Mailadresse für einen Newsletter eintragen. Der wohl entscheidendste Benefit einer solchen Seite ist aber natürlich, dass sie mehr Sales, das heißt mehr Umsatz einbringt. Ist die Landingpage gut gestaltet, das heißt klar strukturiert, führt sie einen Kunden über eine informative Produktbeschreibung und einem einfachen Online-Bezahlverfahren direkt zum Abschluss eines Kaufvertrags oder zu mindestens zu einer näheren Kontaktaufnahme zum Unternehmen.

Welche Bausteine sind bei einer Landingpage zu beachten?

Der Mehrwert oder die besondere Produktbotschaft für den Webseitenbesucher sollte den Kunden optimal ansprechen und zu einer weiteren Aktion ermuntern. Dazu ist gleich eine kurze Ladezeit durch komprimiertes Bildmaterial und aktuelle Plug-ins zu nennen, sonst ist die Absprungrate hoch. Eine klare optische Struktur mit einer Interesse weckenden knackigen Überschrift und einem guten Teaser, der die wesentlichen Inhalte vorab kurz auf den Punkt bringt, sind wichtige Faktoren, damit der Leser länger verweilen wird. Das Informationsangebot sollte auch inhaltlich mit Zwischenüberschriften, nicht zu langem Fließtext und aussagekräftigen Tabellen oder Grafiken interessant rübergebracht werden. Ist alles zu langatmig, verliert der Leser schnell das Interesse. Der letzte wichtige Bestandteil der Landingpage ist eine gut sichtbare Aufforderung zu einer weiteren Handlung, der Call-To-Action-Button. Hier soll beispielsweise gekauft, ein Angebot eingeholt oder zu einem Newsletter angemeldet werden.

Fazit

Eine gut gemachte Landingpage ist extrem wichtig, wenn ein Unternehmen spontane Interessenten in Leads und letztendlich in Sales umwandeln will. Ist sie schlecht gemacht, enttäuscht sie den Besucher und führt zu einer hohen Absprungrate. Ganz entscheidend ist eine klare optische und inhaltliche Struktur sowie die ständige Optimierung, damit sie auch bei Browserupdates immer auf dem neuesten Stand ist und ihr Ziel erreicht, nämlich möglichst viele der Besucher der Landingpage als zahlende Kunden zu generieren.

(vo)