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Hamburg: Testsieg bei Digitalkameras für Finepix-Modell

Hamburg : Testsieg bei Digitalkameras für Finepix-Modell

Aktuelle Digitalkameras haben deutlich an Tempo zugelegt: Viele Modelle lösen bereits nach 0,5 Sekunden aus.

Ältere Modelle brauchen dafür oftmals eine Sekunde und länger, wie die Zeitschrift „Computerbild” (Heft 13/2008) nach einem Test von 16 Kameras berichtet. Testsieger wurde die Fujifilm Finepix F100fd. Digitalkameras in der Preisklasse bis 300 Euro verfügen den Angaben zufolge mittlerweile über Bildsensoren mit mindestens sieben Megapixeln. Zum Standard gehört auch ein dreifacher optischer Zoom, der in den meisten Fällen umgerechnet auf das das Kleinbildformat einer Brennweite von 35 bis 105 Millimeter entspricht.

Der Testsieger Fujifilm Finepix F100fd (Preis 299 Euro) lieferte den Testern zufolge die beste Fotoqualität. Die Aufnahmen der 12-Megapixel-Kamera waren detailreich und scharf, die Farben wurden im Vergleich zu den anderen Kameras am wenigsten verfälscht. Gegen verwackelte Aufnahmen hilft dem Nutzer ein Bildstabilisator. Dank kleiner Bilder und erklärender Texte ist die Bedienung dieses Modells zudem einfach. Eine Ladung des Lithium-Ionen-Akkus reicht dem Testergebnis zufolge für rund 600 Aufnahmen.

Auf Platz zwei landete die Canon Ixus 85 IS (Preis 299 Euro). Die Tageslichtaufnahmen dieser 10-Megapixel-Kamera boten laut Testurteil viele Details und leuchtende Farben. Das Gerät verfügt über einen optischen Sucher und überzeugt mit einer vergleichsweise geringen Auslöseverzögerung von nur 0,4 Sekunden. Der voll geladene Lithium-Ionen-Akku reichte für rund 770 Fotos. Preis-Leistungs-Sieger wurde die Kamera Samsung S860 (Preis 99 Euro). Die 8-Megapixel-Kamera überzeugt mit guter Ausstattung und ordentlicher Bildqualität. Tageslicht- und Blitzlichtaufnahmen trübte allerdings sichtbares Bildrauschen.

Positiv fiel dagegen auf, dass die Kamera nur etwa eine halbe Sekunde benötigt, bis ausgelöst wird. Dafür ist das nächste Bild aber erst nach drei Sekunden möglich. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein elektronischer Bildausstatter und Gesichtserkennung. Negativ bewertet wurde das Fehlen eines TV-Anschlusses und einer Serienbildfunktion. Ein Batteriesatz mit zwei Alkali-Mignon-Zellen hielt zudem für nur rund 330 Fotos.