Spot von Boston Dynamics ist ein Roboterhund

Die digitale Welt : Die Zukunft gehört Roboterhund „Spot“

„Spot“ gehört die Zukunft

Die US-Firma Boston Dynamics hat in einem Video „Spot“ vorgestellt. Der blecherne Vierbeiner ist zu einem echten Hingucker im Netz geworden und besitzt Fähigkeiten, die Hunde aus Fleisch und Blut nicht haben.

Der Haushund hat ausgedient. Dank der US-Firma Boston Dynamics gehört die Zukunft „Spot“, dem Roboterhund. Er kann Türen öffnen, einen Truck ziehen und sogar zur Musik von Bruno Mars twerken – und bietet damit eine Form von Mithilfe und Unterhaltung an, die der angeblich beste Freund des Menschen aus Fleisch und Blut trotz jahrtausendelanger Erziehung einfach nicht erlernen wollte.

„Spot“ riecht nicht nach nassem Hund, wenn er in einen Regenschauer geraten ist, und muss höchstens ab und zu mal abgestaubt werden. Beim Roboterhund müssen sich Frauchen und Herrchen keine Gedanken über das nervenaufreibende Thema „Stubenreinheit“ machen. Wird er abends träge, reicht ein schneller Akkutausch. Unwegsames Gelände ist für ihn kein Problem. Mit „Spot“ steht einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis zu allen Katzenbesitzern in der Straße dann auch nichts mehr im Wege.

Na, auf den Geschmack gekommen? Der blecherne Vierbeiner ist mittlerweile zu einem richtigen Star im Internet avanciert. Unzählige Videos zeigen seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Ein Marketing-Glücksfall für seine Schöpfer. Diese nennen sich selbst Weltmarktführer im Bereich autonomer Laufroboter. Boston Dynamics entstand 1992 als Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology und gehört mittlerweile zum milliardenschweren japanischen Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank.

Dort will man man von einer Eignung als Haustierersatz noch nichts wissen. Ganz diplomatisch heißt es, „Spot“ könne Baustellen überwachen, Gaslecks ausfindig machen oder im Sicherheitsbereich eingesetzt werden. Doch seien wir mal ehrlich: Wer einem Roboterhund die hohe Kunst des Twerkens implementiert, muss damit rechnen, dass er seinen Weg auch in die Wohnzimmer dieser Welt finden wird.

Wie „Spot“ jedoch auf eine ausgiebige Streicheleinheit reagiert – ob er knurrt, winselt oder zufrieden schnurrt – ist leider nicht bekannt.

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