Frankfurt/Main: Reine MP3-Player vom Aussterben bedroht

Frankfurt/Main: Reine MP3-Player vom Aussterben bedroht

Für reine MP3-Player sieht die Zukunft nicht rosig aus. Sie werden mehr und mehr von digitalen Alleskönnern vom Markt verdrängt. Eine Analyse der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen GfK hat dies nun belegt.

Demnach stellten noch im Jahr 2004 MP3-Player ohne zusätzliche Funktionen 50 Prozent aller Geräte für die mobile Musikwiedergabe. Damals waren Multimedia-Player mit Video-Funktion kaum zu finden. Dagegen hatten MP3-Handys seinerzeit bereits einen Marktanteil von 42 Prozent an den verkauften Mobilunterhaltern, der Rest entfiel auf andere Gerätetypen.

Inzwischen machen die ausschließlichen MP3-Player gemäß einer Prognose für das Jahr 2009 nur noch 14 Prozent des Marktes für mobile Musikgeräte aus. Auf digitale Videoplayer, die neben Musik auch Videos abspielen und Digitalfotos zeigen können, entfallen 17 Prozent.

Den Löwenanteil der musiktauglichen Mobilgeräte stellen die Handys mit 66 Prozent aller verkauften Einheiten; Smartphones können drei Prozent auf sich verbuchen.

Als Grund für die Verdrängung der spezialisierten Player nennen die Experten den Wunsch der Verbraucher, möglichst viele attraktive Funktionen in kompakten Geräten zu bündeln.

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