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Naturkatastrophen werden für Spam-Mails ausgenutzt

Naturkatastrophen werden für Spam-Mails ausgenutzt

London. Die Versender unerwünschter E-Mails nutzen die jüngsten Naturkatastrophen in China und Burma für ihre Zwecke. Als Köder werden in den Betreffzeilen der elektronischen Nachrichten beispielsweise Nachrichten über das Erdbeben oder die Überschwemmung nach dem Wirbelsturm versprochen.

Einige der Nachrichten geben sogar vor, vom renommierten TV-Sender CNN zu stammen. Wer in der Nachricht auf die mitgelieferten Links klickt, landet meist auf gefälschten Seiten und installiert dadurch ohne es zu wollen Viren oder Trojaner auf seinem Rechner.

Noch einen Schritt weiter gehen laut dem Magazin „Vnunet.com” Online-Kriminelle, die gefälschte Spendenaufrufe per E-Mail versenden. In den Nachrichten sind Internet-Adressen enthalten, über die Spenden getätigt werden können. Auf den jeweiligen Seiten müssen die Spender zudem persönliche Angaben hinterlassen, die dann von den Cyber-Kriminellen gespeichert werden. Mit diesen Daten können sie Identitätsdiebstahl betreiben und die Konten der spendenbereiten Internet-Nutzer plündern.

Wer online für die Opfer der Katastrophen in Asien spenden möchte, sollte nicht auf solche E-Mails reagieren. Sicherer ist es, gezielt die Internet-Auftritte seriöser Hilfsorganisationen aufzusuchen und die finanziellen Zuwendungen zum Beispiel per Online-Banking an die dort angegebenen Spendenkonten zu adressieren.