Redmond: Microsoft will für die Bing-API künftig Geld

Redmond: Microsoft will für die Bing-API künftig Geld

Die Bing Search API - ein Service für Entwickler, mit dem diese Microsofts Web-Suche in Anwendungen und Websites einbauen können - von Microsoft wird kostenpflichtig.

Microsoft hat angekündigt, dass es seine Bing Search API in einen kostenpflichtigen Service umwandelt. So wie jetzt schon die Translator-API wandert auch die Web-Suche in die wachsende Sammlung von Anwendungen und Datenquellen im Azure Marketplace, Microsofts Online-Repository für SaaS-Angebote (Software-as-a-Service).

Der Redmonder Konzern nennt als „ungefähren” Preis für den künftigen Dienst 40 Dollar für 20.000 Abfragen im Monat. Ob es einen Einführungspreis oder ein Freikontingent für Low-Volume-Nutzer geben wird, ist nicht bekannt. Bei Google kostet die Search-API fünf Dollar pro 1000 Queries, allerdings sind 100 Suchanfragen pro Tag kostenlos. Einen Free Tier gibt es zumindest bei Microsofts Übersetzungs-API, wo zwei Millionen Buchstaben pro Monat nichts kosten.

Microsoft verspricht für die kommende kostenpflichtige Such-API aktuellere und relevantere Ergebnisse und bessere Möglichkeiten einer Monetarisierung. Entwickler, die die Bing Search API bereits verwenden, müssen im Zuge der Umstellung allerdings auch einige kleinere Änderungen einarbeiten.

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de

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