München: Große Bildschirme im Preisrutsch

München : Große Bildschirme im Preisrutsch

Im Büro gehören große 22-Zoll-Monitore fast zum Standard. Die Bildschirme bieten genug Arbeitsfläche für zwei komplette A4-Seiten. Dank sinkender Preise werden sie jetzt auch zunehmend für den Verbraucher interessanter.

Kosteten die Bildschirme noch vor wenigen Monaten mehr als 1000 Euro, sind sie nun ab 270 Euro verfügbar, wie die Zeitschrift „PC Professionell” (Heft 05/2007) berichtet.

Der enorme Preisverfall liegt einerseits an steigender Konkurrenz der Fabriken. Zum anderen wird häufig alte Technik im neuen Gewand verkauft: Panels mit Twisted Nematics (TN) wurden schon in den ersten TFT-Bildschirmen verbaut, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Solche Displays sind kostengünstig zu fertigen, weshalb in den meisten preiswerten Monitoren ein TN-Panel steckt.

Grafiker, Designer und Fotografen sollten lieber auf teurere Panels mit MVA-, PVA- oder IPS-Technik setzen. Sie stellen Farben besser dar, liefern breitere Blickwinkel und lassen sich gut kalibrieren.

In einem Vergleichstest von 45 Geräten setzten sich in den Kategorien von 19 bis 30 Zoll die Eizo-Monitore durch. Sie zeigten ein gleichmäßiges und kontrastreiches Bild, mit dem sich auch länger angenehm arbeiten lasse.