Aachen: DNS-Server von Google haben einiges zu tun

Aachen: DNS-Server von Google haben einiges zu tun

Die im Dezember 2009 gestarteten Public-DNS-Server von Google wickeln mittlerweile 70 Milliarden Anfragen pro Tag ab.

Das teilte Google im offiziellen Firmenblog mit. Google sei damit der größte frei zugängliche DNS-Dienst weltweit, erklärte der Konzern. 70 Prozent des Traffics auf Googles Public-DNS-Server kommen demnach von außerhalb der USA.

Neben der vom Start weg starken Nutzung in Nord- und Südamerika sowie Europa habe Google seine DNS-Präsenz in Asien ausgebaut und neue Zugänge in Ländern wie Australien, Indien, Japan und Nigeria installiert, berichtet der zuständige Software-Ingenieur Jeremy Chen.

Google möchte grundsätzlich öffentliche DNS-Dienste über Content Distribution Networks (CDNs) mit ihren Servern rund um den Globus noch besser und schneller erreichbar machen. Der entsprechende Vorschlag („edns-client-subnet”) werde derzeit noch innerhalb der Internet Engineering Task Force (IETF) diskutiert. Es gebe auch bereits andere Unternehmen, die mit einer Implementierung des Vorschlags experimentierten.

Die Public-DNS-Server von Google sind übrigens längst auch über die kommende Version IPv6 des Internet Protocol erreichbar. Die Adressen lauten dort 2001:4860:4860::8888 und 2001:4860:4860::8844 in Ergänzung zu den bekannten IPv4-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4.

Wer die DNS-Server von Google verwenden möchte (exklusiv oder als Backup für die des eigenen Internet-Dienstleisters), findet in der Google-Hilfe eine entsprechende Anleitung - leider nicht auf Deutsch.

© IDG / In Zusammenarbeit mit computerwoche.de

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