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Düsseldorf: Digitalkameras: Der optische Zoom zählt

Düsseldorf : Digitalkameras: Der optische Zoom zählt

Die Hersteller digitaler Fotoapparate locken mit allerlei ausgeklügelten Funktionen. Doch längst nicht jede von ihnen ist sinnvoll. Wirklich wichtig ist vor allem der optische Zoom.

Besonders gefragt ist bei vielen Hobbyfotografen eine gescheite Vergrößerungsfunktion (Zoom), die es ermöglicht, auch weiter entfernte Objekte groß und gestochen scharf abzulichten. In den Produktbeschreibungen der Digitalkameras ist sowohl von einem optischen als auch von einem digitalen Zoom die Rede. Doch was genau haben diese Angaben zu bedeuten, und worauf sollten Käufer achten, bevor sie ihre Wahl treffen?

Um es vorweg zu nehmen: Maßgeblich ist der optische Zoom des Fotoapparates. Er beschreibt, wie weit die Kamera das gewählte Motiv tatsächlich „heranholen” kann. Ein digital aufgenommenes Foto besteht aus vielen Millionen kleiner Bildpunkte, die in der Fachsprache als Pixel bezeichnet werden.

Ist der optische Zoom der Kamera ausgereizt, soll der digitale Zoom die Leistung seines optischen Vetters erweitern. Es werden einfach weitere Pixel hinzugerechnet. Was sich praktisch anhört, verschlechtert jedoch häufig das Gesamtergebnis. Denn die hinzugefügten Bildpunkte werden von der Kamera interpretiert. Wer den digitalen Zoom zu sehr ausreizt, kratzt somit an Bildschärfe und Farbqualität.

Um festzustellen, wie stark die gewünschte Vergrößerungsfunktion sein sollte, empfiehlt es sich, mehrere Kameras im Fachgeschäft auszuprobieren. Hierbei ist darauf zu achten, beim Test nur den optischen Zoom in Anspruch zu nehmen.

Denn die Qualitätsverluste durch den digitalen Zoom sind auf den kleinen Kamera-Displays kaum zu erkennen - wohl aber, wenn man das Foto später auf dem Rechner ansieht oder es gar im Fotoladen entwickeln lassen möchte. Daher gilt grundsätzlich: Käufer sollten dem optischen Zoom ihre ganze Beachtung schenken.