Aachen: Die übliche Prozedur bei der „Kultveranstaltung”

Aachen : Die übliche Prozedur bei der „Kultveranstaltung”

Als die Freiluftsitzung am Neumarkt ins Leben gerufen wurde, bestand ein Grundgedanke darin, eine frei zugängliche Veranstaltung für jedermann zu schaffen. 17 Jahre sind seither ins Land gezogen, und für Hans-Dieter Jurewicz ist das Spektakel am dritten der tollen Tage längst zu einer „Kultveranstaltung” des Frankenberger Viertels geworden.

Zugegeben, eine neutrale Ansicht ist das nicht, schließlich ist Hans-Dieter Jurewicz bei den Veranstaltern, der Interessengemeinschaft Frankenberger-Aachen sowie dem KK Oecher Storm Sprecher beziehungsweise Ehren-Offizier - dafür aber kommt sie von Herzen.

Umso mehr am vergangenen Samstag, als das Open-Air-Spektakel zum nunmehr 18. Mal stattfand und die milden Temperaturen dafür sorgten, dass es noch weit mehr Frankenberger als gewohnt auf den Neumarkt zog.

Was das Prozedere angeht, ging hingegen alles seinen gewohnten Gang. Was Leib und Magen eines Jecken benötigen, gab es an den Imbiss- und Getränkebuden um den Neumarkt herum, Herz und Seele hingegen wurden von dem auf der Südseite des Neumarkts zur Bühne umfunktionierten Sattelschlepper aus bedient.

Dort begrüßten Hans-Dieter Jurewicz sowie Storm-Kommandant Hans-Jörgen Begas nacheinander Gäste wie De Spetzbouve, die Oecher Stadmusikanten und die Jonge vajjen Beverau, außerdem natürlich Prinz Alwin I. (Fiebus) sowie den Brander Bürgerprinz Ralf II. (Bongartz).